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2007 |
29.01.2007
Gott sei Dank - der Trainingsbetrieb im Vitamar
läuft wieder Lange
hat's gedauert, aber es hat sich gelohnt. Das neue Outfit unseres
Schwimmbades kann sich sehen lassen. Unsere Triathleten und die ganze
Schwimmabteilung haben während der immer länger dauernden
Umbaumaßnahmen sehr viel improvisieren müssen, um in Aschaffenburg,
Kahl oder Alzenau anständig trainieren zu können. Die Kleinostheimer
Sportler(innen) wissen jetzt sehr genau, was es heißt, auf ein
schnell erreichbares 50m Becken verzichten zu müssen. Am 20.01.
hat Bürgermeister Kammerlander das neue Vitamar, mit einem Sprung
ins noch kühle Wasser, persönlich eingeweiht. Für Interessierte
ist der komplette Ablauf der Umbauarbeiten in der elektonischen Gemeindechronik
bildlich nachzublättern.
Alle Interessengruppen konnten inzwischen mit den Verantwortlichen
der Gemeinde die wesentlichen Trainingszeiten aushandeln. Seit heute
abend trainiert unsere Abteilung nun regelmäßig montags
und donnerstags von 20.30 bis 22.00 Uhr. Am Montag teilen wir
uns die Bahnen mit den Senioren unserer Schwimmabteilung und donnerstags
sind wir alleine. Das Training wird Claudia
Hille leiten. Für unsere Jugendlichen konnte noch kein Einvernehmen
erzielt werden, weil auch die Belange der Öffentlichkeit berücksicht
werden müssen. Deshalb bleibt es zunächst beim Training
im Alzenauer Bad, donnerstags
von 17.45 - 19.00 Uhr. |
26.01.2007
Wintertriathlet Stefan Schlett ist jetzt auch Iceman
2007 Ein
Ausdauersportler kann während seiner Karriere die unterschiedlichsten
Titel einsammeln, wenn er fleißig genug ist. Den Ultraman,
Ironman, Mountainman, Coolman, Quarterman und auch Aquaman
kennen sicherlich viele, den Pigman, Kiliman
oder Afrikaman eher wenige. Für die
hart gesottenen unter den Trias kreierten einfallsreiche Freaks eine
neue Auszeichnung, den brutalen Iceman.
Bereits zum zweiten Mal organisierte die Triathlonabteilung des LLC
Marathon Regensburg am Sonntag nach Dreikönig einen ganz
besonderen Wintertriathlon. Wer jetzt aber an drei der uns bekannten
Wintersportarten denkt, hat weit gefehlt. Bei diesem Event, mitten
im Winter, blieb man bei den klassischen Disziplinen (Swim - Bike
- Run) und wickelte diese auch im Freien ab. Die Premiere im vergangenen
Jahr lockte neun Männer und eine Frau an den Start und erregte
natürlich auch die Aufmerksamkeit der heimischen Presse. Und
heuer gab es mit 23 Wagemutigen bereits einen neuen Teilnehmerrekord.
Statistiker sprechen von einer sensationellen Steigerung um 130 Prozent!
Unter die neuen Icemänner gesellte sich mit Stefan
Schlett auch ein Trophäensammler aus unseren Reihen. Wegen
der relativ kurzen Regenerationszeit nach seiner Aufsehen erregenden
Operation an der tibialis posterior Sehne
sprechen wir von einer Rehamaßnahme, die nicht von der neuen
Gesundheitsreform abgedeckt ist.
Die ursprüngliche Idee, die Schwimmstrecke in einen nahe gelegenen
Weiher zu verlegen, verwarfen die Veranstalter glücklicherweise.
Zu groß war das Risiko, dass dieser im Winter zufriert. Tatsächlich
hatte er letztes Jahr, am Tage der Veranstaltung, eine drei Zentimeter
starke Eisdecke. Geschwommen wurde also in der Donau - auf einer 300m
Strecke - im kompletten Taucheranzug. Nach knapp zehn Minuten war
dann auch der letzte Eistriathlet den 5°C
kalten Fluten wieder entsprungen. Im Ziel wartete eine beheizte Jurte,
die als Umkleidezone diente. Ein DJ brachte mit flotter Musik die
Temperatur der Trias wieder auf Normalwerte und draußen brutzelte
über offenem Feuer ein Pott Gulaschsuppe am Dreibein. Es gab
heißen Tee und die Sportler(innen) konnten sich an einem gut
sortierten Kuchenbuffet stärken. Nach dem Schwimmen wurde der
Wettkampf neutralisiert, damit genügend Zeit zum Umziehen und
Aufwärmen zur Verfügung steht. Dann erfolgte ein so genannter
Jagdstart, der die Teilnehmer in der Reihenfolge der Schwimmankunft
auf die 5,6km lange Mountainbike- und drei
km lange Laufstrecke entlang der Donau schickte. Stefan war
mit seinem Ergebnis Umstände halber durchaus zufrieden. Er weiß,
dass er in nächster Zukunft kleinere Brötchen backen muss.
Der bis ins Detail liebevoll organisierte Event ist originell, klein
aber familiär und hat einen ausgesprochenen Funcharakter, erzählte
Stefan nach seiner Rückkehr. |
22.01.2007
Die Goldbacher haben halt Pech mit ihren neunten
Läufen
Aber
es war nicht besonders tragisch, denn die acht Wertungsläufe
hatten sie ja bereits im Sack. Im letzten Jahr ließen vereiste
Pisten den neunten Durchgang nicht zu und diesmal das berühmtberüchtigte
Sturmtief Kyrill. Das Organisationsteam
machte, nach dem Hinweis der lokalen Forstbehörde auf erhebliche
Sturmschäden, zwar noch eine Streckenbegehung, sagte aber dann
schweren Herzens diese letzte Veranstaltung ab. An erster Stelle
standen die gesundheitlichen Belange aller Teilnehmer(innen) und
eine Fürsorgepflicht, die niemand dem Veranstalter abnehmen
kann. Das hieß aber nicht, dass der Sonntagvormittag ohne
Sport verlaufen musste. Das Goldbacher Laufteam bot zur festgelegten
Startzeit einen lockeren Just for Fun Lauf an,
der die Lauffamilie exakt über die Strecken führte, die
von den Sturmschäden nicht tangiert wurden. Anschließend
lud man zur Abschlussparty ein, mit der Ehrung aller Sieger(innen).
Die alten Hasen unter uns erinnern sich bestimmt noch an den schweren
Orkan Wiebke, der Im Februar 1990 bestimmt
100 Bäume auf der alten Goldbacher Crossstrecke umlegte. Damals
unterschätzten die Verantwortlichen die in der Nacht entstandenen
Schäden und schickten das Starterfeld trotzdem los. Aus heutiger
Sicht kaum mehr vorstellbar. Ich bin damals als versierter Hindernisläufer
mit enormem Zeitverlust und furchtbar abgekämpft ins Ziel gestolpert.
Die meisten kamen gar nicht durch. Doch das ist Schnee von gestern.
Betrachten wir uns jetzt die aktuellen Resultate, die aus unserer
Sicht nicht ohne sind. Insgesamt acht Athleten gelangten in die
Wertung Long Distance Cup, weil sie bei
jedem der acht Starts dabei waren. Vier festigten dort ihre Position
unter den ersten zwanzig und mit Platz sieben schnitt Thomas
Kraus in 5:15:10h am besten ab. Die
angekündigte Titelverteidigung, diesmal allerdings in der TOP
Five Disziplin, gelang Tobias
Hegmann mit Bravour in 2:56:27h. Den
letzten Wertungslauf ließ er sausen, hoffte auf seinen herausgelaufenen
Vorsprung und wagte sich statt dessen auf Langlaufschi, um den Hausberg
von Rosi Mittermaier mehrfach zu umrunden. Seine Erlebnisse verfolgten
wir auf seiner
eigenen Website.
Seine Konkurrenten, die ihn nur mit äußerst guten Ergebnissen
hätten gefährden können, griffen nicht mehr an. Tobi
und Claudi
holten sich jeweils zwei Seriensiege. Der Streckenrekord (33:58min),
den Teamkollege
Andreas Heilmann in der vorigen Saison aufstellte, blieb heuer
unangetastet. Solange er in unserem Besitz bleibt, ist das auch
o.k. Erwähnenswert sind die 1830km,
die unser Team während dieser Serie zusammenbrachte und uns
Platz vier in der Siegerliste bescherten. Obwohl es in dieser Saison
den meisten lediglich darum ging, den Winter gut rumzukriegen, registrierten
wir einige ordentliche Platzierungen in den einzelnen Altersklassen.
Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit bei den Frauen und Männern
um Günther Wenzel für ihre herausragende Organisation
und immer neue Ideen. Freuen wir uns auf die Jubiläumsrunde,
die ja schon wieder im November beginnt und sind gespannt, was ihnen
wieder neues einfällt. Herzlichen Dank auch für das Überlassen
einzelner Bilder aus der Flashserie und der Fotogalerie. Für
alle Interessierte haben wir die von Bernie
aufbereiteten Laufdaten aller acht Goldbacher Veranstaltungen in
einer recht übersichtlichen Ergebnisliste
bereits online gestellt.
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22.01.2007
Das tibialis posterior Syndrom oder Schletts Leidensgeschichte
Wenn
Stefan Schlett,
ein berufsmäßiger, unverbesserlicher und mitunter auch
beratungsresistenter Ultrasportler aus unseren Reihen, einige Monate
nichts von sich hören lässt, recht langsam und auch humpelnd
in unterfränkischen Regionen gesichtet wird, dann ist etwas faul
im Staate Dänemark. Ihm muss aber etwas ganz Besonderes passiert
sein, denn die nebulösen, medizinischen Begriffe, mit denen Stefan
die Fragen seiner vielen interessierten Fans und Mitstreiter beantwortet,
hören sich vielsagend an und werfen neue auf. Es geht um den
Musculus tibialis posterior, der an der
Rückseite von Schien- und Wadenbein entspringt. Seine Sehne zieht
hinter dem Innenknöchel zur Fußsohle und ist dort am Kahnbein
befestigt. Diese unterstützt aktiv die Aufrichtung der Fußlängswölbung.
Sie ist verantwortlich für Plantarflexion
(Ausstrecken des Fußes) und Supination
(Pronation wäre das Gegenteil). Diese Informationen interessieren
einen Ausdauersportler eigentlich gar nicht, es sei denn, er wird
gezwungen, sich mit diesem Phänomen zu beschäftigen. Stefans
Schilderungen in seiner gewohnt lockeren Form gewähren einen
Einblick in sein Seelenleben und klären ausführlich den
Sachverhalt auf............ weiterlesen |
15.01.2007
Alte Sportlerweisheit: Jede Serie geht mal zu Ende
Wir
meinen hier aber keineswegs die Siegesserie eines Sportlers sondern
die Goldbacher Wintercross-Kultserie, die mit dem achten Lauf am Sonntagvormittag
letztmals die Gelegenheit bot, an den individuellen Einzelergebnisse
noch etwas zu drehen. Gerne lassen wir dieser Serie alle denkbaren
Attribute zukommen, doch ihren Namen hatte sie heuer wirklich nicht
verdient. Man kann bei diesen frühlingshaften Temperaturen wohl
kaum von einem Wintercross reden - auch
gestern früh zeigte das Thermometer schon beachtliche zehn Grad
an. Sogar die Sonne begleitete die riesige Läuferschar, die allerdings
ihre Schwierigkeiten auf dem feuchten und damit Kräfte zehrenden
Untergrund hatte. Ziemlich weit vorne an der erweiterten Spitze sah
man einige neue Gesichter, die man sich einprägen sollte. Ein
junger, leichtgewichtiger
Sportler, der erst vor einigen Tage zu uns gestoßen ist, flog
trotz erschwerter Bedingungen ziemlich locker über die Piste.
Jens Bauer
blieb gleich bei seinem ersten Auftritt in der Goldbacher Geografie
mit 39:57min unter den magischen vierzigig
Minuten und verspricht damit gute Zeiten auf flacherem Terrain. Das
nächste neue Gesicht gehört dem talentierten Markus
Zschirpe, der bei unseren Lauftreffs schon als Schnupperläufer
dabei war. Er lässt sich im Goldbacher Wald des öfteren
blicken und lief hinter dem diesmal führenden Thomas
Kraus gleich auf Platz zwei der internen Ergebnisliste, in guten
38:58. Manni
erinnerte sich sehr zeitig an Claudis
Attacken in der Vorwoche und hielt sie ganz bewusst in Schach. Diese
besorgte sich - ohne auf Manni zu achten - ihren zweiten Seriensieg
in dieser Saison und soll Interesse an der TOP5-Wertung der nächsten
Runde bekundet haben. Freudig registriert wurde allgemein der erstmalige
Einsatz von Norbert
Stein, der aus seinem Winterdomizil Pflersch wieder in flache
und
wärmere Gefilde zurück gekehrt ist. Er lässt sich traditionell
mindestens einmal pro Serie bei seinen Teamkameraden dort blicken.
Viel Last trägt ein - mit mehr als achtzig Kilos - recht schwergewichtiger
Triathlet Sonntag für Sonntag durch das hügelige Gelände
und versucht, unter deutlich sichtbaren Strapazen, die Zeiten auf
seiner ungeliebten Disziplin in den Griff zu bekommen. Die Rede ist
vom sympatischen Christian
Meidhof, der auf einen baldigen Ironman spekuliert und dabei glänzende
Augen bekommt. Und der Mann
mit dem Babyjogger überholte wieder 300 gegen ihn kämpfende
Gegner(innen) und schaffte trotz schwerer zusätzlicher
Belastung einen tollen Schnitt während seiner acht Einsätze.
Ohne Tim im Wagen ließe sich das durchschnittliche Ergebnis
um ca. zehn Minuten pro Einsatz vermindern. Während 24 Weißblaue
in Goldbach ihre Runden drehten, wurden auf flachem Kleinostheimer
Gelände zwei eifrige, aber einsame Damen gesichtet, die sich
über etwa 28 Kilometer durchkämpften und danach ziemlich
ausgelaugt wirkten. Es handelt sich um zwei flotte italienische Schwestern
namens Auri
und Vicky,
die sich in der Vorbereitung für einen der schönsten Marathonläufe
Europas, dem "Maratona della Città
di Roma", befinden. Der rekonvaleszierende Webseitenbetreiber
begegnete auf seinem frühen Trip durch das Steinbachtal weiteren
bekannten Exoten, die sich recht überlegt und teilweise sogar
mit Walkingstöcken vorwärts bewegten. Alles in allem ein
gelungenes Wochenende, von dem Manni mit seiner neuen Digitalkamera
sogar brauchbare Bilder
ablieferte, die bereits im Bilderalbum abgelegt sind. Und hier noch
unsere Ergebnisse. |
10.01.2007
Das Geheimnis der tätowierten Wade
Tätowierungen hatten ursprünglich das Stigma des Matrosen
oder Sträflings, erfreuen sich aber spätestens seit den
90er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder größerer Beliebtheit.
Etwa um diese Zeit lebte in Kleinostheim ein junger Mensch, dem
kaum jemand besondere sportliche Neigungen nachsagte. Man fand ihn
jeden Sommer im Nilkheimer Park beim völkerverbindenden Jugendfestival
und erkannte ihn schon damals an seinen markanten Tattoos. Manni
Scherer ließ sich bereits mit 16 Jahren von einem Punker
in Aschaffenburg den Popeye, der mit den
grotesken Proportionen seiner Arme und einem schiefen Gesicht den
meisten bekannt ist, in den Oberarm stechen. Im Laufe der Zeit brachte
Manni dann ein nachvollziehbares System in die nächsten Markierungen,
die tatsächlich zu seinem Hobby wurden. Der Popeye musste irgendwann
seinem Sternzeichen weichen und wurde deshalb mit einem Fisch
überstochen. Als dann Sohn Max
im Zeichen des Krebses das Licht der Welt erblickte, suchte er erneut
Mirko, einen Tätowierer in Offenbach-Bieber auf, der damals
in seinem Wohnzimmer praktizierte. Der Krebs
machte sich gut und brachte Manni in Zugzwang, als Tochter Emely,
ein Wassermann, geboren wurde. Für Mirko, der inzwischen ein
eigenes Studio bezog und Manni sogar schon Rabatt einräumt,
stellte auch ein Wassermann kein Problem
dar. Es waren also immer besondere Ereignisse im Leben des Manni
Scherer, die ihn dazu bewogen, bleibende Erinnerungen (z.B. an seine
Kinder) - für alle und jeden sichtbar - mit sich herumzutragen.
Zu seinen herausragenden Leistungen, diesmal allerdings auf sportlichem
Sektor, zählt er zweifelsfrei seine überaus erfolgreiche
Premiere beim Ironman Frankfurt im Juli 2005. Weil auch dieser Meilenstein
irgendwo auf dem Körper genügend Platz brauchte und die
Oberarme nicht mehr ausreichten, kam ihm die Idee mit seiner Wade.
Auf dieser mussten eine ganze Reihe charakteristische Erkennungsmerkmale
ihren Platz finden. Jeweils einen Schwimmer, Rennradfahrer und Läufer
mit spezifischen Startnummern, die die Zahlen aus seiner Finisherzeit
beinhalten. 10:02:46 Stunden verbrauchte
Manni für 3800m Schwimmen, 180km
Rad fahren und den abschließenden 42,195km
Marathonlauf und exakt diese Daten brannte ihm sein persönlicher
Tätowierer in die zweite Hautschicht. Das "M-Dot"-Logo,
das eingetragene Markenzeichen der Ironman-Tour, musste ebenfalls
drauf. Mit dem Gesamtergebnis und stets kurzen Hosen sorgt Manni
nun bei allen sportlichen Events dafür, dass die Fragen nach
diesem besonderen Tattoo nicht aufhören. Wir tragen mit der
Veröffentlichung dieser kleinen Geschichte ebenfalls und zwar
gerne zur Aufklärung bei.
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09.01.2007
Goldbach - die vorletzte Runde
Langsam wird es spannend. Am kommenden Sonntag haben alle Akteure
die letze Möglichkeit, ihren jeweiligen Tabellenstand zu verbessern.
Nach dreiwöchiger Pause fanden sich wieder 21 unserer
Teamgefährt(inn)en an der Edelweißkapelle ein. Die Niederschläge
der Nacht sorgten für tiefe Fußabdrücke auf den
Waldwegen. Wenigstens regnete es nicht während des Wettkampfes.
Und die Macher ließen sich wieder ein paar Gags einfallen.
Mit einem kleinen Feuerwerk schickten sie das Feld auf die Strecke
und begrüßten jede(n) Einzelne(n) im Ziel mit einem Sportgetränk
und einem Glücksbringer aus Schokolade. Mit dieser netten,
symbolischen Geste wünschten sie allen Teilnehmern ein gesundes,
verletzungsfreies und hoffentlich erfolgreiches neues Sportjahr.
Selbst der Himmel schickte mit der Sonne noch einige wärmende
Grüße vorbei. Aber während des Rennens war auch
was los. Dauerkartenbesitzer Steffi
und Winni
Franz brachten in familärer Eintracht die Goldbacher Hügel
gemeinsam hinter sich, fanden sich dann in der Ahnengalerie auf
der Wintercross-Website wieder und wurden nachmittags mit dem vermatschten
Babyjogger schon wieder bei der Oma in Steinbach gesichtet. Sehr
konstant läuft
seit Wochen schon Thomas
Kraus diese Serie. Im Sommer beherrscht er solche Strecken sehr
sicher mit dem MTB, aber er kennt sich auch zu Fuß bestens
aus. Für einen Podestplatz in der M30 ist er immer gut und
bewegt sich sogar im Gesamtklassement recht weit vorne. Für
viele unbemerkt entwickelte sich auf dieser recht welligen Crossstrecke
ein abteilungsinterner Geschlechterkampf. Die aktuellen Trainingszustände
von Claudi
und Manni
lassen im Moment runde 41 Crossminuten zu. Recht geschickt und taktisch
klug biss sich Claudi (wie ein Terrier) an unserem Abteilungsleiter
fest, nicht um seine Posten zu bekommen, sondern um wenigstens auf
den flachen, geraden Passagen an ihm vorbei zu ziehen. Von dem dabei
erzielten Vorsprung zehrte sie auf den langen Anstiegen. Manni hatte
Lunte gerochen und zog nach der letzten Anhöhe das Tempo an.
Claudi ließ nicht locker, hatte nur noch Augen für seine
tätowierte Wade und machte ihn dann auf dem flachen Weg zum
Ziel nieder. Dieses Vorkommnis wird (unter Männern) noch zu
bereden sein! Und damit kommen wir zu unserem heißen Eisen
unter den Bewerbern um den Sieg in der Top-5 Wertung. Wir hätten
nicht gedacht, dass Tobi
am Sonntagmorgen in Goldbach überhaupt auftaucht. Ein Magenvirus
hatte während der Woche zuerst seine Familie und dann ihn nicht
nur ans Bett gefesselt, sondern auch noch an andere Räumlichkeiten.
Diese Informationen besorgten wir uns aus seinem elektronischen
Tagebuch.
Anscheinend hat er sich aber doch recht gut erholt und in einer
für ihn akzeptablen Zeit von 35:58min
als Zweiter das Ziel erreicht. Seinen in den bisherigen Rennen erkämpften
Vorsprung von insgesamt 53 Sekunden sollten ihm zum Gesamtsieg in
der Top5 reichen. Freuen wir uns auf kommenden Sonntag. Hier nun
die gesamten Ergebnisse
unseres Teams.
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04.01.2007
Sportlicher Jahresausklang mit traditionellen Silvesterläufen
Mit
sportlichen Aktivitäten verabschiedeten die meisten Ausdauersportler
das Jahr 2006, einige nutzten sogar die beiden angebotenen Silvesterläufe
in Frankfurt und Oberrodenbach, um noch einen zügigen Trainingslauf
unter Wettkampfbedingungen durchzuziehen. Dabei ging es unseren Teamkolleg(inn)en
natürlich nicht um Siege oder ein besonders gutes Abschneiden.
Es könnten höchstens vereinzelt Entzugserscheinungen aufgetreten
sein, wegen der dreiwöchigen Goldbacher Pause. Trotzdem trat
einer besonders in Erscheinung und stellte zu dieser unchristlichen
Zeit sogar eine neue persönliche Bestzeit auf. Rainer
Simon wird sich den 28. Mainova Silvesterlauf
besonders gut merken, zumindest bis zu seiner nächsten Bestmarke.
Seit 31.12. stehen nun 41:34min zu Buche,
die aber leicht zu erklären sind. Rainer wird im Juni beim Ironman
Roth seine Premiere haben und befindet sich bereits jetzt in der Vorbereitung,
denn solche Aktionen müssen exakt und äußerst diszipliniert
angepackt werden. Hier gehts zur Ergebnisliste
dieser Veranstaltung. Beim 33. Oberrodenbacher
Silvesterlauf hatten sechs Starter(innen) aus unserem Team
gemeldet. Mario
Stenger brachte zur Unterstützung seine komplette Familie
samt Hündin Delila mit, sorgte für die Fotos,
die bereits im Bilderalbum zu besichtigen sind und führt mit
seinem Sieg in der AK40 auch diesmal wieder unsere Ergebnisliste
an. Weitere Podestplätze besorgten sich Sarah
von Kutzleben (3.AK W30) und Manuela Jost (3.AK W50). |
04.01.2007
Der Ausdauersport hat nach wie vor keine Nachwuchssorgen
Das
ist sicherlich eine Nachricht wert und hat gar nichts mit dem neuen
Elterngeld der Bundesregierung zu tun. In den vergangenen drei Monaten
sorgten drei ausdauernde Athleten unserer Abteilung - unter nennenswertem
eigenen Einsatz und relativ großer Unterstützung ihrer
Partnerinnen - dafür, dass eine in die Zukunft gerichtete, sichere
Grundlage in unserem Ausdauerbereich geschaffen wurde. Und dies unter
besten Voraussetzungen, wenn man sowohl die Marathonzeiten als auch
die Fitness der Väter mit einbezieht. Den Anfang machte fünf
Tage vorm Halbmarathon in Aschaffenburg Aaron,
der zweite Sprössling von
Martina und Stefan
Melle. Als Zuschauer durfte er gleich in seiner ersten Lebenswoche
an der Strecke sein, konnte aber nur intuitiv die tolle Atmosphäre
aufnehmen. Seine spezifischen, natürlichen Parameter - 3950g
Körpergewicht auf 52cm verteilt - sorgten
bereits für intensive Spekulationen. Für unsere Website
ließ sich Aaron nur im selbst gestrickten Pulli mit Vereinslogo
ablichten. An seinem Polterabend,
im September 2005, schrieben wir Markus
Zech u. a. ins Gästebuch, dass wir ihm und seiner Kerstin
ein schnelles Kind wünschen. Die beiden waren sich damals nicht
sicher, ob das Kind schnell kommen oder schnell laufen soll. Wir meinten
selbstverständlich beides. Ihr aufgeweckter Valentin
macht auf uns einen durchweg gelungenen Eindruck, erblickte ausgerechnet
am 11.11. das Licht der Welt, brachte 3090g
auf die Waage und maß 51cm. Daniel
Morhard spricht von perfekten Voraussetzungen, um später
mal den Zehner unter 37 Minuten laufen zu können und nennt die
Eckdaten: Gewicht 3520g verteilt auf 53cm
Körpergröße. Mit dieser Zeit wäre seine Tochter
schneller als er selbst. Seine
Lilli Magdalena wurde drei Tage nach Valentin
geboren. Eine Absprache haben die Paare angeblich nicht getroffen,
trafen sich allerdings mehr oder weniger zufällig auf der Entbindungsstation
in Aschaffenburg. Mit seiner Frau Petra hat der stolze Daniel nun
einen ersten Grundstein gelegt. Die Veröffentlichung der Personen
bezogenen Daten ist im Vorfeld mit den zuständigen Datenschützern
abgestimmt worden. Eine Hochrechnung der zu erwartenden Zeiten bzw.
Distanzen der neuen Erdenbürger war trotz angemessener Berücksichtigung
aller Variablen (DNA, Gewicht und Zeiten der Väter) bisher leider
nicht möglich. Die komplette Abteilung freut sich mit den stolzen
Eltern über den imponierenden Nachwuchs, gratuliert sehr herzlich
und wird die Entwicklung der Sprösslinge in den nächsten
Jahren wachsam und interessiert begleiten. |
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