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2007 |
19.02.2007
Seligenstädter Winterlaufserie ist mit Lauf
4 nun abgeschlossen Zum
30. Mal jährte sich heuer diese gut organisierte Laufserie des
Seligenstädter Tria Teams und fand mit dem vierten Lauf am vergangenen
Samstag jetzt ihren Abschluss. Dass der dritte Durchgang wegen des
Sturmtiefs Kyrill diesmal ausfallen musste,
kann man dem emsigen Veranstalter natürlich nicht anlasten. Einigen
Akteuren aus unserem Team kam dieses Event sehr gelegen, denn samstags
stehen derzeit die langen Vorbereitungsläufe auf dem Programm.
Auch Roger Uhl
wird beim Rom-Marathon mit von der Partie sein und befindet sich mitten
in der Vorbereitung. Er lief sich auf der 5000m Runde schon mal ein,
um dann in sehr ordentlichen 36:00min die
10000m zu nehmen.
"Mit Gesamtplatz drei und dieser guten Zeit
zu diesem Zeitpunkt bin ich sehr zufrieden", sprachs und
hängte nochmal fünfzehn Trainingskilometer dran. Anders
machten es Claudi und Manni an diesem Samstag. Zuerst traktierten
sie zwei Stunden lang ihre Rennräder, um sich anschließend
im Seligenstädter Wald vernünfig einzulaufen. Sie wählten
sich gezielt die 5000m Strecke aus, um diese
intensiv anzugehen und die Pulsfrequenz in den Grenzbereich zu treiben.
Diese Distanz wird in der Ausschreibung als Jedermannslauf
bezeichnet und erweckt nach außen hin schon mal den Anschein
einer gemütlichen Joggingrunde. Es ist aber Jedermanns Sache,
was er daraus macht. Christian
Hippler ging seinen ersten Wettkampf seit drei Monaten zügig
an, erreichte in 19:10min das ersehnte Ziel
und war damit mehr als zufrieden. Auch bei Manni
Scherer passt der Fahrplan nach Rom. Er ist bekannt für sein
diszipliniertes Trainingsverhalten und wir rechnen bei solchen Gelegenheiten
immer mit neuen Bestmarken. Diese
kurze Strecke nimmt Manni sehr selten ins Visier, aber wenn er schon
mal dabei ist, denkt er unterwegs auch an unsere interne Bestenliste.
Er rückte mit diesem Lauf in 18:03min
(2.M35) wiederum einige Plätze nach vorne und stört sich
garantiert an diesen mickrigen vier Sekunden, die ihm schon aus optischen
Gründen im Ziel fehlten. Äußerst zufrieden muss auch
Claudia Hille
sein, die sich gerne an ihren männlichen Konkurrenten messen
lässt, nicht nur beim Radtraining. Auf dem Foto kämpfte
sie gegen einen ehemaligen Teamkollegen an, erreicht nach 18:46min
das Ziel und sichert sich überlegen den Sieg in der Altersklasse
W40. Mit den Plätzen 11, 13 und 14 unter insgesamt 113 Finishern
sorgte unser Team für eine geschlosene Mannschaftsleistung. Tochter
Tamara
"vergnügte" sich in Seligenstadt vor den Hauptläufen
auf der Kinderstrecke über 1000m, ebenso
wie Stella
Bianca Ertel. Hier die Ergebnisliste
unseres Teams und einige Erinnerungsfotos.
Bei einer weiteren Veranstaltung lief Stefan
Günther an diesem Wochende. Der Frühjahrslauf in Groß
Gerau zog ihn an. Dort vertrat er unsere Farben in guten 41:32min.
über die 10km Strecke. Hier die Ergebnisliste
mit einem Link zum Veranstalter. |
15.02.2007
Wer sind eigentlich die Trainer und Übungsleiter
im TSG Ausdauersport?
Ein
Übungsleiter ist der freundliche Ratgeber am Beckenrand, verfügt
über grundlegendes Fachwissen, ist flexibel und spontan. Er
leitet geduldig und mit großem Sachverstand das Training auf
der Tartanbahn, bringt den jungen Menschen die verschiedenen Laufdisziplinen
näher und lehrt sie die Techniken. Er bringt ihnen bei, wie
man ordentlich Rad fährt und gestaltet die jeweiligen Trainingsprogramme
so, dass für jeden etwas dabei ist. Ein Trainer oder Übungsleiter
motiviert seine Schützlinge zu neuen Leistungen und macht alles
so abwechslungsreich, dass diese begeistert sind und gerne wieder
kommen.
Wir sind uns sicher, dass die vorgenannten Attribute auf die Trainer
zutreffen, die für unser Training verantwortlich zeichnen und
die wir heute vorstellen. Claudia
Hille ist zwar erst im vergangenen Jahr in das Trainermetier
eingestiegen, hat aber in mehr als zwei Jahrzehnten Leistungssport
so viele Erfahrungen gesammelt, dass sie alleine dadurch schon qualifiziert
ist. Der sechsmonatige Kursus führte sie wieder an die Grundlagen
ihres Sports. Er umfasste alle drei Einzeldisziplinen der Sportart
Triathlon, denn sie ließ sich zur Trainerin
C Triathlon ausbilden. In den einzelnen Seminaren ging es
z.B. um das Gesamtjahresaufbautraining und die Leistungsdiagnostik,
um jede Menge Techniken beim Schwimmen und Rad fahren. Sie stieg
wieder in das Lauf ABC, der so genannten Laufkoordination, ein und
erlernte nochmal das, was sie uns Sportlern schon einige Jahre beim
Bahntraining vermittelt. Inzwischen hat Claudi ein volles Programm
und es gehört schon eine Menge
logistisches Talent dazu, die Trainingsstunden im Alzenauer Schwimmbad
(donnerstags), im Gymnastikraum (mittwochs) und die Schwimmeinheiten
im umgebauten Vitamar (montags und donnerstags) zu koordinieren.
Hinzu kommt das Bahntraining in Großwelzheim (mittwochs im
Sommer). Hier lässt sich die Handschrift einer erfahrenen Triathletin
klar erkennen. Claudi plant systematisch, leistungsorientiert und
überlässt nichts dem Zufall. Wer ihr Programm akzeptiert
und bewältigt, hatte große Aussichten, seine Ziele zu
erreichen.
Stefan
Günther hat sich inzwischen in der Triathlonszene etabliert
und die olympische sowie Mitteldistanz längst bestritten. Seine
sportlichen Tendenzen zeigen permanent nach oben. Mit seiner ruhigen
und besonnenen Art ist er für den Job eines Übungsleiters
besonders geeignet. Während seines Sportabiturs ließ
er sich beim Landessportbund Hessen dazu ausbilden. Seine erste
Station führte ihn in einen Fußballverein im Odenwald,
doch inzwischen ist man bei der TSG auf ihn aufmerksam geworden.
Stefan übernahm vor mehr als einem Jahr in der Abteilung Leichtathletik
eine Gruppe 10 bis 15 Jähriger und regelt das Training am Montag
und Mittwoch jeweils von 17.30 bis 19.00 Uhr auf dem Schulsportplatz
in Kleinostheim oder im Großwelzheimer Stadion. Seine Trainingsinhalte
beziehen sich auf das Lauftraining (Hürden und Ausdauer), die
Sprungdisziplinen (Weit und Hoch) sowie die verschiedenen Wurfdisziplinen
wie Kugel, Diskus und Speer. Er achtet darauf, dass die Trainingspläne
nie langweilig werden und bezieht seine Motivation aus den Erfolgserlebnissen
der jungen Athleten.
Der ehemalige Leistungsschwimmer Arnd
Schäffer steht mit seinen heute noch gültigen Vereinsrekorden
(teilweise seit 1992) in den Annalen unserer Schwimmabteilung und
fuhr mehrfach mit der Staffel die Bayerische Meisterschaft ein.
Vor achtzehn Jahren erwarb er bereits die allgemeine Übungsleiterlizenz,
die er in den Folgejahren um die Schwimmlizenz im Breitensport (Bewegungsraum
Wasser) erweiterte. 1991 folgte seine Ausbildung im Bereich Leistungssport,
ebenfalls Schwimmen und in den Jahren danach besuchte er Fortbildungskurse
für die Rückenschule. Während dieser Zeit bildete
er als Kinder- und Jugendtrainer im Schwimmen den TSG Nachwuchs
aus. Nach einem gewissen zeitlichen Abstand stieg er als Jugendtrainer
(2000-2003) wieder bei der TSG ein und bewies erneut seine Geduld
im Umgang mit den jungen Sportlern. Seit 2004 ist Arnd zuständig
für die Gymnastik und Kraftausdauer in unserer Abteilung Ausdauersport.
Er erklärt uns gebetsmühlenhaft, dass die Kraftgymnastik
hilft, die Leistung zu verbessern, Verletzungen vorzubeugen, Schmerzen
am Bewegungsapparat zu beheben oder gar nicht erst aufkommen zu
lassen. Nach seiner Überzeugung muss die Gymnastik unbedingt
sowohl in ein gesundheits- wie leistungsorientiertes Training integriert
werden. Arnd steht in der Wintersaison mittwochs in der Maingauhalle
von 19.30 bis 21.00 Uhr zur Verfügung, ist stets um ein interessantes
Programm bemüht und wird vorhandene Defizite abstellen. |
14.02.2007
Was heißt hier Sauwetter? Das war doch
ein Crossduathlon!
Als
der Starter beim 3.Rodgauer
Crossduathlon am Sonntag die Athleten auf die Piste schickte, öffnete
der Himmel seine Pforten und sorgte für ideales Wettkampfwetter.
Tobias
Hegmann freute sich zunächst, als er doch noch von der
Warteliste in das Starterfeld nachrücken durfte, doch diese
Freude hielt angesichts dieses miserablen Wetters nicht besonders
lange an. Nach den beiden Eingangsrunden über insgesamt drei
Kilometer war das komplette Feld pitschnass. Die besonders Schnellen
an der Spitze hatten ihre Mühe mit dem matschigen Geläuf
und rutschen mehr schlecht als recht durch die Gegend. Tobi machte
in der Wechselzone Zeit gut, weil ein Gegenspieler beim Wechsel
auf das Rad seine Schuhe wechselte. Er drehte dann mit zwei Kontrahenten
im Einklang seine Runden (3 mal 6km) und schaffte nach hinten Platz.
Gegen Ende dieser Diziplin, als der Abstand zu den beiden Vorderleuten
etwas größer wurde, gewann er folgende Erkenntnis: "Bis
zur DM in Backnang habe ich auf dem Rad noch einiges zu tun".
Nach diesen Kraft raubenden 18 Radkilometern auf Matsch und Schlamm
fand Tobi auf dem abschließenden drei Kilometer Lauf seinen
Rhythmus. Er ging wie fast immer ans Limit, musste dennoch in der
nächsten Kurve physikalische Regeln akzeptieren, als ihn die
Fliehkräfte zu einem regelrechten Salto überredeten. Mit
aufgeschlagenen Knien und verspritzt
von oben bis unten erreichte er das Ziel und seinen Standardplatz
bei Crossduas, einen dritten Rang im starken Hauptfeld (195 Teilnehmer)
in respektablen 55:41min. Einen Bericht
hat Laufreport
bereits online stehen.
Mario trieb's in Mörfelden!
Der Vollständigkeit halber berichten wir auch vom zweiten Event
an diesem Wochende, an dem ebenfalls nur ein TSG Akteur beteiligt
war. Beim 30.Halbmarathon der SKV Mörfelden
lief Mario
Stenger in einem riesigen Feld von 495 Finishern auf Platz achtzehn
durchs Ziel. In 1:20:23Std erreichte er
in seiner Altersklasse M40 Rang 9. Mario baut in sein winterliches
Trainingsprogramm gerne diese längeren und zügigen Einheiten
unter Wettkampfbedingungen ein, um seinen aktuellen Leistungstand
abzufragen. Unser Fazit: der Weg ist richtig
und die Zeit verbesserungsfähig! |
11.02.2007
Rund um die Annapurna - Trekkingtour mit Volker
Hain
Wer
sich nicht auskennt, denkt bei Annapurna
zuerst mal an eine russische Tennisspielerin, wie etwa Kournikova
oder auch Scharapova. Aber Volker
Hain, Triathlet aus dem Kader der TSG Kleinostheim, kennt sich
ganz genau aus, schon seit vielen Jahren. Er lebt frei nach dem Motto
- träume nicht dein Leben, sondern
lebe deine Träume - und praktiziert
dies auch. Seit nunmehr siebzehn Jahren führen ihn seine sportlichen
Extratouren beispielsweise mit dem Rad in den Norden Afrikas (Marokko
1989), zwei Jahre später durchquerte er den Südwesten
Amerikas, radelte 1992 von Daxberg nach
Ägypten und
reiste 2004 in den Nepal
mit dem Ziel: Basecamp Mount Everest (5300m
ü. NN). Diese letzte Reise hat Volker
so beeindruckt, dass er kurz danach erneut Fernweh bekam und die Planungen
aufnahm für eine weitere Trekkingtour im Nepal. Die Annapurna-Runde
ist sicher eine der schönsten Hochgebirgswanderungen der Erde.
Die Wanderungen auf dem Dach der Welt, dem Himalaya, führen bis
auf 5416m ü.NN.
.......mehr |
09.02.2007
Interessante Abteilungsversammlung mit großer
Beteiligung Es
hat Manni
sichtlich Spaß gemacht, als er 52 Abteilungsmitglieder am Dienstagabend
im TSG Vereinsheim am Dreizehnmorgenweg zur Versammlung begrüßen
konnte. Solche Quoten sind im heutigen Vereinsleben kaum noch zu erzielen.
Sie zeigen sowohl unserer Führung als auch den Verantwortlichen
des Hauptvereins, dass der Ausdauersport lebt und das Interesse kontinuierlich
wächst. Die Abhandlung der Tagesordnung erfolgte zügig und
diszipliniert. Hauptthemen waren der aktuelle Organisationsstand des
dritten Schüler- und Jugendtriathlons
am 15.07. in Kleinostheim, die Beteiligung unserer Abteilung am 100-jährigen
TSG Jubiläumsfest 2008, die terminliche Festlegung einiger
interner Events mit Wettkampfcharakter, wie z.B. die beiden 5000m
Crossläufe im Frühjahr und Herbst sowie der 1000m
Bahnlauf in Großwelzheim. Sämtliche Termine sind
übrigens bereits im Eventkalender
eingetragen. Die Leitung des Organisationsteams unseres Jugendtriathlons
übernahm
Michael
Schwarz von Eckhard
Hippler, der wegen beruflicher Veränderungen etwas kürzer
treten muss. Michael, der ebenfalls genügend ausgelastet ist
mit seiner Architektur, hofft und verlässt sich auf ausreichende
Unterstützung beim Abarbeiten der immensen Aufgaben. Eckhard
danken wir bei diese Gelegenheit für seinen großen Einsatz
und sein persönliches Engagement. Einen großen Raum und
viel Unruhe nahm dann das Thema Beschaffung von
Trainings- und Wettkampfbekleidung ein. Unruhe deshalb, weil
die mitgebrachten Laufsets und Trainingsgarnituren anprobiert werden
konnten. In einer Email schickte Manni an alle Mitglieder einen Bestellschein
und informierte über die Preise. Diesmal entschieden wir uns
für Nike-Produkte, natürlich in unseren weißblauen
Farben, in einem wesentlich
moderneren Outfit im Vergleich zur alten Serie. Kein Wunder, es sind
inzwischen auch ein paar Jahre vergangen. Unser Ausrüster ist
diesmal der Main
AusdauerShop Niedernberg, der uns akzeptable Konditionen einräumte.
Damit wir die neue Sportbekleidung auch optisch präsentieren
können, haben wir gestern ein Fotoshooting mit internen Models
organisiert und das Ergebnis hier online gestellt. Unsere Probanden
tragen auf diesen Bildern die Konfektionsgröße vier. Wer
ohne vorherige Anprobe bestellen will, kann dies selbstverständlich
tun und sollte im Zweifelsfall lieber die kleinere Größe
nehmen. Manni bietet allen Interessenten die Möglichkeit, sich
bis spätestens Montag, 12.02. bei ihm
telefonisch zu melden, um eine Anprobe zu vereinbaren. Die neue Teambekleidung
soll zügig bestellt werden, denn die Saison ist ja schon angelaufen.
Außerdem benötigt unser Lieferant für die Beflockung,
deren Kosten selbstverständlich unser Verein übernimmt,
einige Tage mehr. |
09.02.2007
Änderungen im Gymnastiktraining
Gymnastiktrainer
Arnd Schäffer
musste wegen seines verdienten Schiurlaubs und weiterer unverschiebbarer
Termine die Gymnastikstunden am Mittwochabend für diese Wintersaison
bereits beenden. Gleichwohl sind wir in der Lage, umgehend adäquaten
Ersatz anzubieten. Claudia
Hille übernimmt gerne Arnds Klientel in ihr Programm, das
am gleichen Tag und derselben Stelle, im Gymnastikraum unterhalb des
Vitamars, aber schon um 17.00 Uhr beginnt
und gegen 18.30 Uhr endet. Claudi macht
darauf aufmerksam, dass sie ihre Gymnastikstunden bis zum Beginn der
Osterferien durchführt, also letztmals am 28.03.2007. Merkt euch
das bitte vor. 09.02.2007
Verlegung der Clubmeisterschaften im Skilanglauf
Die für Samstag, 10.02.2007 geplanten Clubmeisterschaften
im Skilanglauf fallen wieder einmal der warmen Witterung zum
Opfer. Die Schneehöhen im Spessart lassen keinen ordentlichen
Wettkampf zu. Obwohl Langlauftrainer Alois
Mühlthaler mit seinen bisherigen Planungen und Schneeprognosen
exorbitante Trefferquoten von mehr als 50 Prozent erzielte, wagte
er bei der Festlegung des neuen Termins keine besonders euphorischen
Voraussagen. Wenn aber alles gut geht, tragen wir unsere Meisterschaften
am Samstag, 24.02.2007 um 15.00 Uhr im Spessart
aus. Weitere Informationen liefern wir zeitnah. |
06.02.2007
Vorstellung neuer Mitglieder unserer Abteilung
Unsere Abteilung nimmt erfreulicherweise seit einigen Monaten kontinuierlich
zu. Um dem Interesse der Öffentlichkeit und unserer Informationspflicht
nachzukommen, portraitieren wir alle Neuen recht zügig auf
der Seite Unser Team,
indem wir ihre bisherige sportliche Vita nebst Foto und relativ
wenigen privaten Daten publizieren. Um die Intergration der neuen
Teammitglieder zu fördern und unsere eigene Neugier zu befriedigen,
informieren wir künftig auf dieser Startseite über Neueintritte
und stellen diese ausführlicher als bisher vor. Beginnen werden
wir mit Michael Schrauder, der uns bereits
im Dezember sein Jawort gab. Er beteiligte sich bereits im Sommer
an unserem Bahntraining in Großwelzheim und hinterließ
damals einen starken Eindruck, den er beim Kahler Volkslauf mit
Platz drei im Hauptfeld bestätigte. Auch sein zweiter Platz
bei unserem Süwaglauf im Oktober bleibt uns in Erinnerung.
Seine sportlichen
Erfolge, hauptsächlich im Jugend- und Juniorenbereich erzielt,
beeindrucken auch die Statistiker unter uns. Jedenfalls übernimmt
Michael bis auf weiteres die Führung in den internen Bestenlisten
über 1.000m,
5.000m
und 10.000m.
Etliche Male fuhr er die Bayerische Vizemeisterschaft
für die LG Bamberg ein, 2000m und 3000m Hindernis lagen ihm
besonders. 1994 gab's sogar Silber auf Bundesebene. Der 29-jährige
Studienrat z.A. (zur Anstellung) unterrichtet seit September 2005
am Spessartgymnasium in Alzenau in den Fächern Latein und Katholische
Religion und denkt auch schon daran, dort eine kleine Laufgruppe
zu gründen. Sein Wechsel in unsere Gegend hat sicherlich auch
private Gründe, denn seine Frau Jutta stammt aus Wasserlos.
Die beiden leben jetzt mit ihrer Tochter Johanna in Alzenau und
haben mit ihrer Entscheidung, sich uns anzuschließen, das
einzig Richtige getan. Die ersten Kontakte offenbarten bereits Michaels
Interesse an unserer Gemeinschaft und lassen uns hoffen, dass er
sowohl seine pädagogischen Fähigkeiten als auch seine
sportlichen Kompetenzen in unser Team einbringt.
Jogi
Reising
Auch der zweite Neue passt zweifelsohne in unser homogenes Team
und steht mit beiden Füßen auf dem Boden (ist für
Läufer ja von außerordentlicher Bedeutung). Wenigstens
sportlich ist Jogi
Reising in seine alte Heimat zurück gekehrt. Nach seinem
Chemie-Studium in Würzburg promovierte der waschechte Kleinostheimer
1997 in der Fachrichtung Metallorganische Chemie,
fand in Feldrennach am Rande des Nordschwarzwalds (Nähe Karlsruhe)
einen Job als Software-Berater in einem einschlägigen Unternehmen,
der ihn im In- und Ausland auf Trab hält. Mehr als zwanzig
Jahre spielte er beim SV Vorwärts Fussball, davon zwölf
in der ersten Mannschaft. Vor drei Jahren nahmen ihn seine Freunde
Stefan Melle
und Jürgen
Hartmann nach Würzburg mit, um mit ihm - aus dem Fußballtraining
heraus - den Halbmarathon zu laufen. Seine zweite sportliche Karriere
war damit geboren. Die Marathondistanz ließ nicht lange auf
sich warten und in Mainz landete er letztes Jahr schon einen Knaller,
als er mit einundsiebzig Sekunden knapp an der drei Stunden Marke
vorbei schrammte. Seit es den Panoramalauf
in Straubenhardt gibt, hat seine Frau Anja ebenfalls das Laufen
entdeckt. Jogi: "Zum Glück, denn jetzt
kann ich fast soviel trainieren wie ich will". Beide
gehen ausgesprochen gerne zum Schifahren in die Berge. Mit Stefan
machte er schon einige extreme Touren, z.B. in 1999 in Mexiko.
Auf dem Kilimanjaro konnte man sie zwei
Jahre später antreffen. 2003 versuchten sie sich am Elbrus
im Kaukasus, mussten aber vor dem Gipfel (5.642m) umdrehen. Jetzt
soll es zum Montblanc gehen (kein Wunder, dass Stefans zweiter Sohn
Aaron das
Patenkind von Jogi und Anja wurde). Seit dem Sommer steigt Jogi
des öfteren auf's MTB und wird ab und zu in den Hügeln
des Nordschwarzwaldes gesichtet. Im Juli letzten Jahres überquerte
er mit seinem Bruder und einigen Freaks aus unserer Truppe die Alpen
von Oberstdorf nach Riva. Mario
Stenger berichtete von diesem Event im Speakers
Corner und lieferte dazu sehr schöne Bilder.
Der Vollständigkeit halber informieren wir an dieser Stelle
über eine Reihe von weiteren Athleten, die in den vergangenen
Monaten zu uns gestoßen sind. Wir werden versuchen, diese
in der regelmäßigen Berichterstattung nach und nach vorzustellen.
Es dreht sich dabei um Jens
Bauer und Jochen
Hoffmann, sowie um Christian
Meidhof und Markus
Zschirpe, die allesamt mit ihren Ergebnissen aufhorchen ließen
und sich in unserer Truppe nach eigenem Bekunden äußerst
wohl fühlen. Interessant für die Abteilungsleitung ist
die Tatsache, dass der regelmäßige Mitgliederzuwachs
nicht auf besondere Marketing- oder Werbemaßnahmen zurückzuführen
ist. Die gesellschaftliche sowie sportliche Ausrichtung (sowohl
Breiten- als auch Spitzensport) entwickelt sich von selbst und wird
von den sehr engagierten Menschen in unserem Verein getragen und
forciert. Und dies bleibt niemandem lange verborgen.
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05.02.2007
Crosslauf Kreismeisterschaften in Schweinheim
mit TSG Doppelsieg
Trotz
guten Wetters und ordentlicher Organisation war die Beteiligung
an den Kreismeisterschaften der Crossläufer am vergangenen
Samstag in Schweinheim eher schwach. Auf der Crossstrecke, die sich
durchaus mit Goldbach messen kann, wurden einige Athleten im Teilnehmerfeld
vermisst. Dies hängt wohl auch damit zusammen, dass die LUT
Aschaffenburg als wichtige Kraft in die Organisation dieser Veranstaltung
eingebunden war. Also war es kein Wunder, dass im 48 Mann starken
Hauptfeld über 9300 recht schwierige Meter unser Team stark
dominierte. Gleich fünf Kleinostheimer fanden sich unter den
ersten acht in der Siegerliste wieder. Der spätere Sieger und
diesjährige Kreismeister Andreas
Heilmann war gespannt, wie sich seine Trainingseindrücke
nach langer Wettkampfpause im Rennen niederschlagen würden.
Seit Ende September weilte er in den Vereinigten Staaten, wo er
im Rahmen seines Diplom-Studiengangs Molekulare Medizin ein Praktikum
absolvierte und einige Trainingsdefizite zwangsläufig akzeptieren
musste. Wir hatten aber das Gefühl, als wäre er nie weg
gewesen. "Die großen Abstände
in der Ergebnisliste lassen sich auf die selektive Strecke zurückführen,
aber leider nicht allzu viel Schlüsse auf meine Form zu. Meine
momentanen Berglaufqualitäten haben sich jedenfalls bewährt",
resümierte Andreas im Ziel. Mit dem guten Abschneiden (Platz
2) unseres neuen Mannschaftskollegen Michael
Schrauder erreichte die TSG nicht nur einen Doppelsieg sondern
besorgte sich zusammen mit dem fünftplatzierten Jens
Bauer mit deutlichem Vorsprung auch noch den Sieg in der Mannschaftswertung.
Die schnellen Zeiten von Volker
Hain, Bernie
Schneider und Stefan
Günther führten in der Teamwertung zusätzlich
noch zu einem dritten Platz unter insgesamt elf Teams. Nicht zu
vergessen ist die Leistung des siebten TSG-Starters Manfred
Steffen, der sich Platz drei der AK45 sicherte. Eine feine Leistung
zeigte wiederum der Youngster aus dem Hause Schneider. Tom
Luca sauste in 3:21min
über die mit 1000m ausgeschriebene Crossstrecke und wird damit
Erster in seiner Altersklasse M10. Und hier noch die Ergebnisliste
aus unserer Sicht. |
05.02.2007
Wer neue Bestzeiten will, startet am besten in
Jügesheim Trotzdem
ist es schon ungewöhnlich, wenn bereits mitten im Winter, also
gerade zu Beginn einer neuen Saison, mehrere Bestmarken fallen. Wer
aber tatsächlich etwas vor hat, der fährt wegen der flachen
und schnellen Waldstrecke nach Jügesheim, wo er etliche überregionale
Kaliber um sich herum vorfindet. Hier wirst du gezwungen, um jede
einzelne Sekunde zu kämpfen - und das ist gut so. Ideale Bedingungen
fand nicht nur Tobi
Hegmann vor, der zu jeder Saison seine Ziele auf der eigenen Website
online stellt. Er befindet sich erst am Anfang seiner Marathonvorbereitung
und ist schon so gut in Fahrt, dass er gleich beim ersten harten Lauf
dieser Saison in den anvisierten 32er Bereich läuft. Seit seinem
Wechsel zu uns, vor etwa einem Jahr, konnte er auf allen Distanzen
seine Bestleistungen teilweise mehrfach unterbieten. Diese 32:56min
vom Samstag (1.M30) machen sich in seiner
Sammlung besonders gut und bestätigen seine weise Entscheidung.
Wir freuen uns mit Rainer
Simon über dessen 41:06min auf
dem Weg zum Ironman in Roth. Solche Erlebnisse stärken das Selbstvertrauen
und steigern die Trainingslust in den folgenden Wochen. Was Peter
Hufgard in dieser Saison beabsichtigt, wissen wir noch nicht,
aber sein ordentlicher Trainingszustand deutet irgend etwas an. Seine
neue Marke von 42:15min bedeutet zwar wieder
ein Schritt nach vorne, aber wir wissen auch, dass ein Athlet mit
seinen körperlichen Maßen und Voraussetzungen sich auf
Dauer damit nicht zufrieden gibt. Auch Roger
Uhl lieferte einen guten Kampf und erreichte exzellente 35:29min,
die ihn in einem sehr starken Feld auf Gesamtplatz 25 führten.
Zweiundzwanzig Sekunden später folgte ihm bereits Mario
Stenger nach, der mit dieser Zeit sich Platz zwei in der AK40
sicherte. Wenn Mario sich im Spätherbst von seinem Rad verabschiedet,
rechnen wir im Januar grundsätzlich mit solchen Ergebnissen.
Weil er im Vorjahr bei der gleichen Veranstaltung noch einige Sekunden
zügiger unterwegs war, könnte man nun als Erklärung
den schleichenden Alterungsprozess anführen, dem auch er nicht
entkommt, oder? Um sieben Sekunden
verpasste Thomas
Kraus seine persönliche Bestmarke, die er beim letztjährigen
Osterlauf - ebenfalls in Jügesheim - aufstellte. Vom ehemaligen
Bundesligaringer, der den Kampf Mann gegen Mann liebt, erwarten wir
heuer noch einiges. Mit von der Partie waren am Samstag noch Claudia
Hille und Manni
Scherer, die von Arnd
während ihres intensiven Radtrainings (für den Ironman)
permanent mit "heiteren Rollenprogrammen" beglückt
werden und vermutlich deshalb nicht mit ihrem Wunschergebnis ins Ziel
gekommen sind. Von Claudi wissen wir ja, dass sie immer gerne ein
bisschen mehr hätte. Betrachtet euch mal ihre Zeit - 38:33min
bereits zu Saisonbeginn und die Altersklasse M40 voll im Griff. Und
die 37:12min von Manni, aus dem Training
heraus, bleiben nicht lange stehen, das weiß er selbst am besten.
Der Realist weiß auch, dass harte Radetappen langsam machen.
Als zweite Frau in unserem neunköpfigen Team absolvierte Astrid
Pietsch einen sehr zügigen Trainingslauf. Spätestens
im Frühjahr wird sie sich - wie gewohnt - nicht nur in der AK35
zurückmelden. Und hier noch die Ergebnisliste
unserer Mannschaft. |
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