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2006 |
26.09.2006
Baden-Marathon in Karlsruhe: Neue Bestzeit für Thomas Lindner
Sehr
zufrieden blickt Thomas
Lindner auf den sehr konstant und diszipliniert gelaufenen 24.
Baden-Marathon
in Karlsruhe zurück. Das Wetter war wunderbar, aber nur für
die Zuschauer. Die Athleten litten mit zunehmendem Rennverlauf sehr
unter den steigenden Temperaturen. Beim Start zeigte das Thermometer
schon 20°C bei etwas bewölktem Himmel, doch dann gingen die
Temperaturen gnadenlos nach oben. Wir wissen, dass Thomas nichts dem
Zufall überlässt und sich auch von der anfänglichen
Euphorie nicht anstecken lässt. Als Betriebsprüfer des Finanzamtes
im Außendienst weiß er sicherlich, dass Geduld sich am
Ende auszahlt. Und wer seine Zwischenzeiten analysiert, ist schnell
im Thema. Kilometer zehn passierte er in 41:29min
und voll im grünen Bereich, obwohl sein Pulsmesser erst nach
sechs Kilometern funktionierte und die ersten vier Schilder der Km-Anzeigen
für ihn nicht zu sehen waren. Orientierungslos war er aber keinesfalls,
denn sein Tempo hatte er während seiner langen Trainingseinheiten
so verinnerlicht, dass der geplante 4:10er
Schnitt exakt passte. Für den zweiten Zehner genehmigte er sich
lediglich zwei Sekunden mehr (41:31). Zwischendurch,
etwa bei km15, zwickte für kurze Zeit der Oberschenkel und erinnerte
ihn an eine frühere Verletzung. Kurz vor der Halbmarathonmarke
hatte er seine Frau Astrid positioniert. Sie reichte ihm vorbereitetes
Salzwasser, um einem
Natriummangel vorzubeugen und behält damit ihren Anteil an seinem
Erfolg. Bei diesem Event tummelten sich etwa 5300
Halbmarathonis und um die 1700 weitere Akteure,
die die komplette Distanz absolvierten. In dieser Menge befand sich
eine ganze Reihe Sportler, die in Thomas' Renntempo unterwegs waren,
so dass nie Langeweile aufkam, auch wenn die Zuschauerreihen mal lichter
wurden. Das änderte sich schlagartig bei km 20,5, als die Halbmarathonis
Richtung Ziel marschierten und die Marathonis auf eine zweite, jedoch
neue Runde gingen. "Übrig blieb für
kurze Zeit ein einziger Wegbegleiter, dann wurde es ziemlich einsam
um mich", erläuterte Thomas im Ziel. Das ist halt
das Los aller Läufer unter drei Stunden. Erfolg oder Misserfolg
werden ab hier im Kopf entschieden. Sein Selbstvertrauen wuchs mit
der Anzahl derer, die er auf den folgenden Kilometern einsammelte.
Wer sein Tempo auf der ersten Hälfte richtig dosiert, muss sich
nicht wundern, wenn er jetzt 15-20 Läufer überholt und von
hinten niemand mehr nachrücken kann. Und dies trotz einer sehr
winkligen Strecke mit fünf Brückenüberquerungen auf
dem zweiten Teil, die sich mit Zeiten um 4:25 gleich bemerkbar machten.
Die aufgesplitteten Ergebnislisten der Finisher zeigen mehr als deutlich,
das die enormen Temperaturen von inzwischen 27°C ihren Tribut
forderten. Thomas läuft gerne die zweite Hälfte schneller,
dieses Vorhaben verpasste er lediglich um 55 Sekunden. Mit einer neuen
Bestzeit von 2:55:53h und Platz 25 (7.M35) unter
diesen Bedingungen deutet Thomas an, was noch möglich sein könnte.
Anschließend regenerierte er mit seiner Familie in Stuttgart
beim Besuch des botanisch zoologischen Garten Wilhelma. Während
die Töchter von den vielen Tieren fasziniert waren, suchte er
die Parkbänke auf, um seinen strapazierten Körper zu schonen.
Hier die Ergebnisse. |
24.09.2006
Angemessenes Saisonfinale für Thomas Kraus beim Spessartchallenge
Die
Spessartchallenge ist ein sehr umfangreicher Kombinations-Ausdauer-Wettkampf
aus den drei Disziplinen Stadtlauf, Mountain-Biken und Berglauf. Alle
drei Disziplinen können einzeln absolviert werden oder aber im
anspruchsvollen Gesamtpaket. Und selbst die Kombination gibt es zur
Auswahl noch in einer kurzen und einer langen Variante. Um in die
Challengewertung zu kommen, wählte Thomas
Kraus das größere Paket mit 10km
Stadtlauf, 60km MTB mit 1500hm und einen knackigen Berglauf über
7,2km. Bereits samstags führte der
10km Stadtlauf über einen nicht ganz flachen Rundkurs durch den
Kurpark und die Altstadt von Bad Orb. Die erste der vier Runden begann
Thomas sehr schnell (2km unter 7min) und
musste dafür büßen. Trotzdem reichte es zu einer Zeit
von 38:38min und Rang 12 bei der Challenge-Wertung,
die einem Laien erst mal erklärt werden muss. Seine Platzierung
(12.) beim Stadtlauf ergibt in seinem Fall 12 Punkte. Das MTB Rennen
wird dreifach und der abschließende Berglauf zweifach gewertet.
Sieger wird der mit den wenigsten Punkten. Nach einer sehr kurzen
Nacht, schickte der Veranstalter
die Akteure um 9:00Uhr in das MTB-Rennen um Bad Orb herum. Die Strecke
ist abwechslungsreich, aber ganz gut zu fahren. Thomas musste den
Kontakt zur Spitzengruppe abreißen lassen und war letztendlich
mit der Zeit von 2:31h und Rang sechs sehr
zufrieden (weitere 18 Punkte). Eine bessere Platzierung verhinderten
technische Probleme. Während des Rennens bemerkte er, dass sich
drei von vier Schrauben am mittleren und großen Kettenblatt
verabschiedeten und er zwangsläufig auf den letzten drei km nur
noch das kleine Blatt strapazieren konnte. Der Sportsmann haderte
allerdings nicht mit dem Schicksal sondern sprach im Ziel von großem
Glück, denn es hätte auch anders ausgehen können. Nach
einer Massage und einer Portion Nudeln stand nur noch der Berglauf
auf dem Programm. "Spätestens jetzt spürte
ich, dass die harte Woche am Titisee einige Regenerationstage gebraucht
hätte. Stattdessen machte ich mit Bernie
eine herrliche 230km Tour über die Wasserkuppe".
Späte Einsichten eines Ausdauersportlers. Dann ging es also beim
abschließenden Berglauf sowohl auf asphaltierter Bahn als auch
auf crossigen Trails immer wieder extrem steil auf und ab, bis zum
Ziel in Bad Orb. Am Ende kam Thomas nach Rang 13 im Berglauf zu insgesamt
56 Punkten die zu einem guten neunten Platz in der Gesamtwertung und
Rang sechs der Altersklasse reichten. |
22.09.2006
Goldbacher Meile rundet erfolgreiches Wochenende unserer Schüler
ab
Alle denken zuerst an den herrlichen und anspruchsvollen Halbmarathon
für die Erwachsenen, wenn von der Goldbacher
Meile die Rede ist. Aber unsere Freunde vom TV Goldbach richten
in diesem Zusammenhang auch schöne Schülerläufe mit
unterschiedlichen Streckenlängen aus. Und bei diesen Crossläufen
schoben sich zwei äußerst aktive Jungs wieder ganz nach
vorne. Tom
Luca Schneider blieb als einziger seiner Altersklasse auf dem
1200m langen Geläuf unter fünf
Minuten und sein Teamkamerad Christoph
Endres wurde nicht nur Sieger bei den B-Schülern sondern
ließ über 2400m auch die beiden
älteren Jahrgänge hinter sich. Diese Erfolge für
die TSG würden wir nicht besonders bewerten, wenn nicht am
Tag zuvor die gleichen Akteure beim Schweinheimer Triathlon ebenfalls
so bravourös zugeschlagen und damit zwei Doppelsiege gelandet
hätten. Dazu mehr in unserem Bericht vom 20.09.
Beim Halbmarathon brachten wir zwei unserer Frauen und sieben Männer
an den Start. Als Erfolg zu bewerten ist sicherlich der Sieg in
der Mannschaftswertung mit den drei folgenden Spezialisten. Vorne
weg wiederum "Methusalem" Andreas
Schiffner in überzeugenden 1:26:39h
und Gewinner der AK50 ( Gesamtfünfter). In friedlicher Eintracht
nach einem intensiven Trainingslauf überquerten Bernie
Schneider und Volker
Hain gemeinsam nach 1:35:49h die Ziellinie.
Doris John
geht immer gerne nach Goldbach, sie erreicht diesmal Platz zwei
der AK45. Zwei unserer Neuzugänge, Diana
und Thomas
Wollinger gingen in Goldbach erstmals für uns an den Start.
Hier gibt es alle Ergebnisse
unses Teams. |
20.09.2006
TSG stark im Rampenlicht beim Hugenottenlauf in Neu Isenburg
Nach seinem Sieg beim Alzenauer Solarlauf am Mittwoch schlug Manni
ihm vor, am Sonntag mit nach Neu Isenburg zu fahren, um endlich
mal bei einem Halbmarathon zu starten. Andreas
Heilmann, sein Gesprächspartner, ist eigentlich kein Freund
spontaner Entschlüsse, aber vielleicht lag es diesmal daran,
dass es sein vermutlich letzter Wettkampf in 2006 sein könnte.
Denn Im Rahmen seines Diplom-Studiengangs Molekulare Medizin ist
er vor einigen Wochen ins Immunologie-Praktikum eingestiegen und
fliegt in diesem Zusammenhang am Freitag für einige Zeit nach
Boston USA. Das Auftauchen von Andreas, einem bislang Unbekannten
auf dieser Distanz, brachte zumindest die Sportler durcheinander,
die in Neu Isenburg auf Punkte für den Main-Lauf-Cup aus sind.
Zumindest diesmal machte er den Jungs einen gewaltigen Strich durch
die einseitig aufgemachte Rechnung. Nach 1:12:42
Stunden riss er das Zielband und jeder von uns will jetzt
wissen, wie es war. Andreas fühlte sich trotz fehlender langer
Trainingsläufe wohl. Das Wetter war optimal, die Strecke flach.
"Allerdings glaube ich, mein momentanes
Potential über 21,1km damit noch lange nicht ausgeschöpft
zu haben", erläutert er selbstbewusst im Ziel.
Auf den 17km, die durch den Wald führten, sorgte der überwiegend
vorhandene Schotter für einen schlechteren Abdruck als auf
der Straße. Auch die größeren Steine stören
den Rhythmus von technisch versierten Sportlern. Das
Gelände ist mit seiner Hausstrecke in Kahl vergleichbar, sofern
sich diese in gutem Zustand befindet. Das Läuferfeld schätzte
er vorher etwas stärker ein. Bis Kilometer sechs hatte Andreas
noch zwei Begleiter und bei km acht reduzierten diese sich um exakt
50 Prozent. Sie machten bis dahin auch kein Tempo und verschleppten
quasi die Geschwindigkeit um mindestens 5sek/km. Das hatte wiederum
den Vorteil, dass Andreas seinen Lauf steigernd gestalten konnte.
Mit seinen festgehaltenen Zwischenzeiten konnte er seine Premiere
sauber analysieren. Durchgangszeit bei km fünf: 17:39,
danach folgten drei km in 3:30 bevor er auf 3:27 forcierte. Als
die Uhr bei 10km 35:07 anzeigte, stieg
bei ihm die Stimmung und die Lust auf ein stärkeres Tempo.
Die letzten fünf Kilometer waren im 3:20er Schnitt die schnellsten
und führten ihn zu seiner ersten, hervorragenden „Hausnummer“
im Halbmarathon. Sie bedeutet sofort Platz eins in der diesjährigen
Bestenliste
des Bayerischen Untermains und in unserer internen
Rangliste Platz zwei, hinter Uwe
Reinke und noch vor Tobias
Hegmann. Der zweite Starter aus unserem Team über die halbe
Marathonstrecke, Harald
Reuter, war mit seiner Zeit sehr zufrieden und liegt damit voll
auf Kurs in Richtung Frankfurt. Unter 1264 HM-Finishern läuft
er auf Platz 145.
Auch über 10km lief es für unser
Team rund. Man muss bei Claudia
Hille nur die Mimik studieren und
weiß sofort was Sache ist. Voll im Marathon Trainingsprogramm,
zweiTage zuvor 35km mit 6km max. Endbeschleunigung
und jetzt sollte es ein schneller Zehner sein. "Supermüde
Beine beim Einlaufen" (O-Ton Claudi), "dann
direkt in den Windschatten einer Französin gehängt (sehr
hübsch - Leichtathletin mit irren langen Beinen) und Penning
de Vries (immerhin dieses Jahr schon 37:12 über 10km)".
Claudis Plan lag exakt bei 39:10, doch
bei km 2,5 dachte sie: "die verbummeln mir
das Thema", also zog sie ordentlich an und vorbei. Sie
hielt das Tempo hoch bis niemand mehr folgen konnte und legte auf
den letzten drei Kilometern sogar noch zu. Mit ihrer Zeit von 38:48min
übertraf sie sich selbst und erobert damit aktuell Platz zwei
im Main-Lauf-Cup, den sie nach dieser Leistung sogar noch gewinnen
kann. Auch unsere Männer präsentierten sich gut. Roger
Uhl war beeindruckt von der überaus großen Anzahl
Läufer (515 über 10km) in Neu-Isenburg. Er hatte diesmal
von seinem Lauf nicht viel zu erzählen, an seiner Zeit von
35:12min und dem achten Gesamtplatz (3.AK
M35) erkennt man unschwer die aufsteigende Form. Die 10000m
Ergebnisliste unserer Mannschaft führt er diesmal an. Sein
nächster Vorbereitungswettkampf wird in 14 Tagen der Halbmarathon
in Aschaffenburg sein und damit ist auch sein Kurs Richtung Frankfurt
abgesteckt. Den Wert dieses Events machte er im heutigen Bahntraining
klar: "noch 39 Tage bis Frankfurt"!
Aurelia
und Christine
landen auf guten dritten Plätzen in ihren jeweiligen Altersklassen
und Josef
mischt weiter mit bei den Fünfzigern (diesmal Zweiter). Fast
untergegangen wäre beinahe die neue Bestzeit von Michael
Gerst. Mit 42:07min wird er sogar
von vierter der AK30. Hier geht es zu den TSG Ergebnissen.
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20.09.2006
Viel Spaß beim tollen Schülertriathlon in Schweinheim
Sehr
gut organisiert präsentierte die Abteilung Ausdauersport des
TV Schweinheim am Samstag ihren dritten Kinder- und Schülertriathlon.
Die Triathleten von Morgen transportierte der Veranstalter samt Betreuer
und Eltern mit einem Bus zum Freibad nach Aschaffenburg. Hier wurde
mit dem Schwimmen die erste Disziplin ausgetragen, danach gab es eine
kurze Unterbrechung, in der die Teilnehmer sich umziehen konnten.
Die sportliche Gesellschaft wurde dann mit dem Bus wieder zum Gelände
des TV
Schweinheim zurück gebracht. Dort erfolgte der Radstart in
den zeitlichen Abständen, in denen die jungen Talente aus dem
Wasser gekommen sind. Nach der Radtour auf einer verkehrsarmen und
flachen Strecke
gaben sie ihre Räder in der Wechselzone ab und liefen - wie die
Großen - ohne Unterbrechung, ihre Distanzen auf der 400 m Bahn.
Im Ziel verteilten dann die freundlichen Helfer zur Stärkung
Kuchen und ausreichend Getränke. Dann wurden die Sieger geehrt.
Die TSG stellte wieder einen großen Teil davon. Unsere fünf
Teilnehmer(innen) erreichten allesamt einen Podestplatz in ihren jeweiligen
Altersklassen, vier Erste und ein dritter Platz waren die Ausbeute.
Die beiden angebotenen Strecken dominierten Tom
Luca Schneider (0,1km/3,1km/0,4km) und
Christoph
Endres (0,15km/4,2km/0,8km). Sehr stolz
war Tamara
Hille bei ihrem Sieg über alle Siebenjährigen. Auch
Stella Bianca Ertel überraschte mit dem ersten Platz in der Altersklasse
W10 und Leonie
Schneider eiferte ihrem jüngeren Bruder nach und kommt immerhin
noch auf Platz drei. Hier die Ergebnisliste
unserer jungen und erfolgreichen Truppe. An den schönen Erinnerungsfotos
in unserem Bilderalbum sind sowohl Einsatz als auch Vergnügen
unschwer erkennbar. |
17.09.2006
Alzenauer Solarlauf wurde von der TSG dominiert
Normalerweise trainieren unsere Läufer(innen) mittwochs auf
der 400m Bahn in Großwelzheim. Bei den meisten stehen im Moment
6X1000m, 4X2000m oder 3X3000m auf dem Trainingsplan für die
anstehenden Marathonevents. Eine echte Alternative bildet hierzu
der Alzenauer Solarlauf über ideale 6200m.
Der zusätzliche Wettkampfcharakter ist ausschlaggebend bei
der zu treffenden Entscheidung zwischen der Bahn und dem Rennen.
Also reisten von der TSG insgesamt 31Teilnehmer(innen) an, darunter
sechs schnelle Jungs und Mädels aus unserer Leichtathletikabteilung
und sechs Schüler(innen) liefen die 900m
Strecke. Die derzeitige Qualität unserer Truppe spiegelt sich
in der Ergebnisliste wider. Dass mit Andreas
Heilmann unser derzeit stärkster Mann den Solarlauf gewinnen
würde, war allen Läufern bereits beim Startschuss von
Bürgermeister Scharwies klar. Und ob die Siegerzeit von 20:32min
überhaupt schon mal gelaufen wurde, kann keiner sagen. Richtig
rund machten diesen Erfolg Christian
Eckhardt mit Platz drei und auf dem vierten landete schon der
immer stärker werdende Thomas
Lindner. In den einzelnen Altersklassen holte die TSG sieben
Einzelsiege, fünf zweite und sieben dritte Plätze! Auch
die Erfolge unserer Damen können sich sehen lassen. Astrid
Aschenbrenner läuft als zweite Frau ins Ziel und gewinnt
wie Birgit
Reuter (gesamt 5.) ihre Altersklasse. Erwähnenswert ist
die gute Leistung des B-Jugendlichen Christian
Hippler und des 13jährigen Christoph
Endres, der über die 900m den zweiten Gesamtplatz erreicht.
Und hier geht es zur Ergebnisliste
unserer Starter(innen).
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16.09.2006
Podiumsplatz für Tobias Hegmann beim Transalpine Run durch vier
Länder Unser
Mannschaftskamerad Tobias
Hegmann bewältigte zusammen mit seinem Teampartner Rainer
Kirsch als LOWA-Team auf einem sensationellen dritten Gesamtplatz
den Transalpine Run. Die Strecke dieses 2.GORE-TEX
Transalpine Run 2006 führte auf einer der landschaftlich
schönsten Routen über die Allgäuer und Lechtaler Alpen,
Ferwall-Silvretta-Sesvenna Gruppe, bis hin zu den südlichen Ötztaler
Alpen. In acht Tagesetappen durchquerten die beiden mit insgesamt
110 Teams vier Länder und legten dabei 234 Kilometer Distanz
und 14018 Höhenmeter zurück. Die Tagesetappen verliefen
im Eiltempo von Oberstdorf (D) über
Steeg (AT), St. Anton
(AT), Ischgl (AT), Scuol
(CH), Mals (IT), Schlanders
(IT) und schlussendlich nach Latsch (IT).
Über sieben imposante Bergketten hinweg versuchte jedes Team
das Beste zu geben und die Grenzen des Möglichen neu zu definieren.
Das Spätsommerwetter bescherte
bis auf kurze Teil-Etappen absolut überwältigende Berg-
und Naturerlebnisse. Gastfreundliche Gemeinden und begeisterte Zuschauer
entlang des Weges unterstützten die Läufer uneingeschränkt
und hoben ebenfalls das Außergewöhnliche an diesem Berglauf
der Extraklasse hervor. Am sechsten Tag gewann das Lowateam in einem
sensationellen neuen Streckenrekord den Bergssprint, wobei Tobi sogar
erster in der Einzelwertung wurde! Am Ende des gesamten Spektakels
lag unser Mann mit seinem Partner tatsächlich auf einem Podiumsplatz.
Die einzelnen Etappen und die gesammelten Erlebnisse kann jeder Interessierte
in Tobis
Weblog oder der oben verlinkten Website des Veranstalters nachlesen.
Wir sind jetzt gespannt, wie er diese hervorragende körperliche
Verfassung konserviert und freuen uns jetzt schon auf seinen Herbstmarathon.
Die gelieferten Bilder schoss übrigens Tobis Bruder, der ihn
auf der Strecke überraschte, bis zum Ziel begleitete und natürlich
frenetisch anfeuerte. |
15.09.2006
MTB Alpenüberquerung mit Michael Schwarz und Volker Hain
Dass
die Wetterverhältnisse im August solche Kapriolen schlagen würden,
damit rechneten unsere beiden Triathleten Volker
Hain und Michael
Schwarz nicht unbedingt, als sie vor einigen Monaten ihren gemeinsamen
Alpencross planten. Schon an ihrem Ausgangspunkt im österreichischen
Kufstein mussten sie den ersten Kompromiss
eingehen. Anstatt über
die Berge kutschierten sie zunächst am Inn entlang durch das
Zillertal, denn oben lag zuviel Schnee. Nach der ersten Dusche auf
der Höhe des Gerlospasses schlugen
sie ihr Lager direkt an den Kimmeler Wasserfällen
auf. Ihr Tourhighlight sollte am nächsten Tag folgen, aber bei
10°C und Regen schien der geplante Abschnitt über die Birnlücke
(2600m über Meereshöhe) zu platzen. Sie stellten sich schon
auf die Busfahrt ein, doch ein plötzlich entstehender blauer
Fleck am Himmel, wenige Quadratmeter groß, bewegte die beiden
unverbesserlichen Optimisten dazu, bei ihrem erlernten Handwerk (Rad
fahren) zu bleiben. Auf der mitgelieferten Bilderserie (siehe Bilderalbum)
ist deutlich erkennbar, wie sie voller Lust ihre Bikes durch hüfttiefen
Schnee (bei 3°C) über die Birnlücke trugen.
Anscheinend hatten sie dabei sogar Spaß, dieses Phänomen
ist bei weiteren Ausdauersportlern bereits mehrfach beobachtet worden.
Nach einer romantischen Hüttenübernachtung radelten sie
im strömenden Regen hinunter ins Pustertal
und am gleichen Tag noch bis Cortina. Der
dritte Tag entschädigte für vieles, weil sie erstmals ohne
Regenklamotten auskamen. Ein Traumpanorama und tolle Singltrails an
der Civetta ließen die bisherigen
Strapazen in Vergessenheit geraten. Die Stimmung für die kommenden
Tage war gesichert, der Appetit abends gesegnet und aufgetretene Zipperlein
wurden erfolgreich mit Vino Rosso behandelt.
Die Tage vergingen, Volker und Michael kämpften sich immer weiter
Richtung Süden vor, über Madonna di Campilio
zu den Schauplätzen des Ersten Weltkrieges(!) und zu guter letzt
landeten sie, wieder in strömendem Regen, auf dem Monte
Pasubio. Aber dieser letzte Tag wurde dann noch mit bester
Fernsicht bis Venedig belohnt. Dann tourten
sie im Sinkflug über beste Trials zum angestrebten Zielort Torbole
am Gardasee. Mit dem Erreichen des Ziels war auch der Abschied
verbunden und Volker war heilfroh, endlich nachts nicht mehr um jeden
Quadratzentimeter Decke kämpfen zu müssen. |
14.09.2006
Wisconsin USA: Arnd Hille qualifiziert sich für Hawaii 2007
Im
letzten Jahr berichteten wir von Höllenqualen, die Arnd
Hille bei sengender Hitze auf den letzten Kilometern des Ironman
Wisconsin durchlitt - und von mikrigen drei Plätzen, die ihm
zur Hawaiiqualifikation fehlten. Das ist spätestens heute alles
vergessen, denn in der Klassezeit von 10.26:09h
holte sich Arnd Platz fünf seiner Altersklasse (62.gesamt)
und belohnt sich bei der ersten Möglichkeit quasi selbst mit
der begehrten Startkarte für die World Championchips 2007.
Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit dem sympatischen Triathleten,
der sich mit seiner Familie zunächst einen herrlichen Urlaub
in Chigago und Madison genehmigte, um sich dann bestens erholt in
diesen Wettkampf zu stürzen. Beim Abholen seiner Startunterlagen
begann aber die gewonnene Zuversicht der letzten
Trainingswochen schon wieder zu bröckeln. 311
Starter in der AK 40-44 und mehr als 2700 Teilnehmer insgesamt
- und das bei maximal 80 zu vergebenden Qualiplätzen für
Hawaii, das sorgte nicht für Aufmunterung. Die nächste
Überraschung kam mit der Wettervorhersage, die lediglich 15°C
mit Regen ankündigte. Die angereisten Europäer rechneten
wie im Vorjahr mit großer Hitze - deshalb reduzierte Arnd
übrigens sein Körpergewicht auf 69kg! Mit gemischten Gefühlen,
13°C beim Start und den besten Wünschen
von Tochter Tamara:
"du schaffst das Papa", beginnt
er seinen 14ten Ironman!
Im Wasser bewegte er sich 2006 ziemlich oft, traute sich deshalb
in Wisconsin einiges zu und begann relativ schnell. An der ersten
Boje nach 400m beabsichtigte Arnd, sich ins Gedrängel und damit
in den Sog zu drehen. Was er nicht vorplanen konnte: beim größten
Massenstart der Ironman Historie begannen alle 2700 Starter in einer
Startgruppe! Seine Schilderung lässt uns schmunzeln: "schnell
angeschwommen, reingedreht und zur Begrüßung einen solchen
Schlag gekriegt, dass mir die Brille um den Hals hing und ich kaum
noch schwimmen konnte". Es folgten die schlimmsten Sekunden
seiner Triathlonzeit, immer wieder schwammen Athleten im Massenkampf
über ihn hinweg. Er floh aus der Masse, verschnaufte und beendete
mit einem Sicherheitsabstand um die Bojen das Schwimmen nach für
ihn unakzeptablen 1:12:33h. Arnds Enttäuschung
kann sicherlich jeder nachvollziehen, der weiß, welche Leistungen
er im Wasser bringen kann. Es spricht für seine professionelle
Einstellung, dass er sich jetzt sehr genau auf die restlichen Disziplinen
konzentrierte. "In der Wechselzone nahm
ich mir fast acht Minuten Zeit, um mich komplett umzuziehen - warmes
Unterhemd, Armlinge, Socken, usw......ich wusste, was 15°C und
permanenter Regen auf einer 180km Radstrecke bedeuten".
Es folgten 5:39h auf dem Rennrad mit voller
Konzentration auf Puls (im Schnitt
132 Schläge) und Wattsteuerung (der Technik sei Dank) und nicht
einen Moment im roten Bereich. Er baute auf seine außerordentlich
große Ironmanerfahrung und überholte etwa 470 Athleten.
Während dieser Aufholjagd, bei recht bescheidenem Wetter, sah
er eine ganze Reihe von Stürzen und Defekten. Mit Platz 138
wechselte Arnd auf die abschließende Marathonstrecke, mit
der Vermutung: "das reicht bestimmt nicht
zur Quali". Den Marathonplan seiner Claudi
vergaß er sofort und steuerte den Halbmarathon in 1:38h
an. Claudi erkannte am Laufstil, dass noch alles möglich sei
und während er Läufer um Läufer einsammelte und seine
Position permanent verbesserte, erinnerte er sich an die langen
Trainingsläufe (der Dank geht an Manni, Roger, Roland und natürlich
Claudi). "Ab km 30 glaubte ich das erste
mal daran, das ich das Tempo durchlaufen kann, aber die letzten
Kilometer taten verdammt weh". Im gemeinsamen Zieleinlauf
meinte Tochter Tamara ganz glücklich: "ich
hab dir doch gesagt dass du es schaffst". Nach diesem
sagenhaften Marathon von 3:23:26h zählt
dieser nun zu seinen schönsten Ironmen. Seinen 15. Ironman
wird Arnd in Kailua Kona am 13.10.2007 absolvieren und hat nur noch
den Wunsch, dass Claudi sich ebenfalls qualifiziert und sie zusammen
starten! Perfekt würde dieses Event, wenn weitere Teamgefährten
(Roger, Volker, Bernie, usw.) noch dazu kämen.Tamara hat am
Tag vor dem Ironman wieder am Ironkids-Rennen teilgenommen. Hier
wird zwar die Zeit genommen (5:31min für 1,2km), aber keine
Klasseneinteilung, weil der Spaß der Kinder im Vordergrund
steht und der Lauf keinen Wettkampfcharakter haben soll. Dass Mutter
Claudi
ohne eigene sportliche Aktivitäten ins Ausland reist, ist kaum
vorstellbar. Sie nahm an den Cow Chip Classics
in Wisconsin über 10km eine Woche vorher teil und gewann den
Hauptlauf der Frauen. Im Bilderalbum liegen einige Erinnerungsfotos
und hier ist die Ergebnisliste
mit den einzelnen Splitzeiten vom Ironman. |
13.09.2006
Thomas Kraus und XTERRA - die offizielle Deutsche Meisterschaft
im Crosstriathlon
Der
XTERRA
wurde erstmals 1996 auf Maui/Hawaii ausgetragen, eine Woche nach
dem legendären Ironman Triathlon auf Big Island of Hawaii und
hat sich ähnlich dem Ironman Triathlon zu einer internationalen
Off Road Triathlon Serie mit weltweit bereits über 20 XTERRA
Rennen weiterentwickelt. Am Samstag startete diese Deutsche Cross-Triathlon
Meisterschaft bei herrlicher Naturkulisse und idealen Wetterbedingungen
am Titisee mit unserem Teamgefährten Thomas
Kraus. Im Rahmen dieser Veranstaltung hat man auch das Finale
der XTerra Europa Tour ausgetragen, bei der die letzten Startplätze
für die Weltmeisterschaft auf Hawaii vergeben wurden. Die Strecke
war mit 1,5km Schwimmen, 38km/1500hm Biken und
zwischen 10-11km/ca.300-400hm Trailrun vom Veranstalter angegeben.
Bei
der anschließenden Finisher-Party entschuldigte dieser sich
wegen der zu lang geratenen Schwimmstrecke. Der amtierende Weltmeister
im Crosstriathlon stieg nach 31min aus dem Wasser, daran kann man
erkennen, wie lang sie gewesen sein könnte. Thomas Schwimmkünste
sind trotz seines schon zweiten Triathlons immer noch relativ begrenzt,
aber was im Kahler See beim Training wenigstens stellenweise ganz
gut klappte, funktionierte im Titisee überhaupt nicht. "Immer
wenn ich kraulen wollte, bekam ich von irgendwo eine gelangt und
nach dem Schwimmen war ich bestimmt ein Kilo schwerer".
Ziemlich niedergeschlagen wechselte er auf die anspruchsvolle Bikestrecke
mit zwei Runden zu je 19km mit 750hm. Die Strecke mit sehr steilen
Up- und Downhills verlief zum größten Teil auf Singletrails
und passte in sein Programm. Er versuchte dann eine Aufholjagd zu
starten, aber die engen Pfade ließen ein Überholen oft
nicht zu, so dass er nur noch ein Ziel hatte, irgendwann zu finishen.
Unvergessen bleibt ihm die Tragepassage hinauf zur Hochfirstschanze,
die über Treppenstufen zu bewältigen war. Auf der Laufstrecke
müssten noch mal zwei Runden zu je fünf km gelaufen werden,
zuerst flach am Titisee entlang, dann wieder über brutale Anstiege
mit Wurzeln und Treppenstufen. Als Thomas das Cherleader Spalier
beim Zieleinlauf sah, vergaß er schon wieder die erlittenen
Strapazen und zog sein Fazit: "ein wunderschöner
Wettkampf in einer tollen Umgebung". Als er auf der
Pasta-Party den Film über die WM auf Maui sah, prickelte es
bei ihm ganz gewaltig: "wenn ich weiter
Triathlon machen werde, habe ich jetzt ein neues Ziel".
Der Vollständigkeit halber hier noch sein Ergebnis - 43. der
Deutschen Meisterschaft und Platz 17 in der Ak30 mit einer Zeit
von 3:46:38h. Hier geht es zu seinen Splitzeiten
und allen Ergebnissen. |
12.09.2006
Auch beim zweiten Miltenberger Lauftag TSG-ler weit vorne
Um die letzten Einzeltitel ging es bei den Leichtathletik-Kreismeisterschaften
des BLV-Kreises Bayerischer Untermain
am Sonntagvormittag in Elsenfeld. Es herrschten fast optimale Verhältnisse,
wenn man den kräftigen Gegenwind nicht berücksichtigt,
der den Läufer(innen) den Weg Richtung Eschau etwas erschwerte.
Über eine Schleife im Wald geht es auf der ehemaligen Trasse
der Spessartbahn bis zum Wendepunkt nach Eschau und zurück
zum Startpunkt. Weil die Strecke amtlich vermessen ist, sollte man
meinen, dass die erzielten Ergebnisse in die Bestenlisten einfließen
könnten. Für die 322 Halbmarathonis mag das gelten, aber
die Finisher auf der 10km Strecke freuten sich zu früh über
ihre vielen neuen Bestzeiten. Der vorausfahrende Radler ist beim
"schnellen Zehner" einmal falsch abgebogen und hat einfach
400m abgekürzt. Dieses Missgeschick ist für diejenigen
ärgerlich, die sich exakt für diesen Wettbewerb besonders
vorbereiteten und in der diesjährigen und viel beachteten Bestenliste
des bayerischen Untermains verbessern wollten. Egal war dies auf
jedem Fall
unserem
unermüdlichen Kämpfer Andreas
Schiffner, der nicht nur in der AK50 alles einreißt, sondern
langsam auch der jungen Garde zeigt, wo der Bartel den Most holt.
Mit der unglaublichen Zeit von 34:27min
läuft er im Gesamtfeld durchs Ziel, die beiden vor ihm laufenden,
15 und 22 Jahre jüngeren Läufer konnten froh sein, dass
die Strecke zu kurz war. Neben Andreas startete nur noch Astrid
Aschenbrenner aus unserem Team über 10000m. Sie holte mit
klarem Abstand vor der Nächstplatzierten den Sieg im Frauenfeld
in 39:17min und unterstreicht damit ihre
Konstanz im laufenden Jahr.
Einen spannenden Verlauf nahm dann der Kampf um den Titel im Halbmarathon.
Die beiden Topfavoriten Uwe
Reinke und Roland Krefter (TV Haibach) lieferten sich noch am
vergangenen Donnerstag bei den Kreismeisterschaften in Schweinheim
über 5000m ein tolles Duell, das Uwe knapp für sich entscheiden
konnte. Beide setzten sich in Elsenfeld gleich zu Beginn des Rennens
an die Spitze, passierten
im Gleichschritt die Checkpoints Rück-Schippach und den Wendepunkt
kurz vor Eschau, ehe man sich gemeinsam auf den Rückweg machte.
Uwe ließ sich von seinen Rivalen bei Kilometer 17 mit einem
Zwischenspurt überraschen. Den dabei erlittenen Rückstand
von einigen wenigen Sekunden konnte er nicht mehr aufholen. Er passiert
die Ziellinie in guten 1:16:30h mit sehr
deutlichem Abstand vom Rest des Feldes. Triathlet Peter
Hufgard lieferte endlich mal ein Halbmarathonzeit für sein
Sportlerportrait und die interne Bestenliste
ab. Die Zeit von 1:36:35h reichte immerhin
noch zu Platz sechs seiner Altersklasse. Und um unserer Chronistenpflicht
gerecht zu werden: der fünfte Starter unseres Teams, Eckhard
Reusert, ist nach seiner Rückkehr von der Achenseeumrundung
direkt nach Elsenfeld gereist, um seiner Marathonvorbereitung einen
weiteren Test hinzu zu fügen. Hier die Ergebnisliste
unserer Mannschaft mit dem Verweis zum Veranstalter.
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11.09.2006
Deutsche Straßenlaufmeisterschaft in Regensburg über
10000m
Bei
strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen
vergaß Andreas
Heilmann gestern bereits beim Einlaufen seine schmerzenden Plantarsehnen,
die ihm in den letzten Wochen bei längeren Dauerläufen
Sorgen machten. Trotz einer kurzfristig eingebauten Regenerationswoche
in Form eines Wanderurlaubes(!) in der Schweiz konnte er in den
letzten Tagen vor dem Rennen noch erfolgreich am Tempo feilen. Wanderungen
und langsame Läufe in der Jungfrauregion, mit herrlichem Blick
auf Mönch und Eiger, sind in der vorletzten und wichtigsten
Trainingswoche eigentlich nicht vorgesehen. Wenn eine Deutsche
Straßenlaufmeisterschaft über 10000m aber den nachfolgend
beschriebenen Verlauf nimmt, werden keine Gedanken mehr an diese
wenig perfekte Vorbereitung verschwendet. Alles was zählt ist
die Fitness am Tage X. Andreas im Ziel: "ich
fühlte mich gut über die gesamte Renndistanz – ein
Vergnügen, das man auf der Langstrecke nicht alle Tage genießen
kann". Nach einem wie erwartet schnellen ersten Kilometer
in 3:06 fand Andreas sich in einer Gruppe
wieder, die hinsichtlich der Zielzeiten ähnliche Interessen
wie er zu verfolgen schien. Hier stets an vierter oder fünfter
Position laufend, nahm er nicht nur den Rhythmus auf, sondern war
sogar in der Lage, leichte Tempoverschärfungen mitzugehen.
Tatsächlich kam Ruhe ins Feld und sie passierten in 16:05
die 5km-Marke. Diese Zwischenzeit beunruhigte ihn nicht, weil er
es angenehmer findet, die zweite Hälfte schneller zurückzulegen.
Angesichts großer Lücken vor dieser Gruppe ließ
er sich dann etwas einschläfern, denn die Kilometer sechs und
sieben in jeweils 3:16 haben ihn letztlich
wohl eine neue Bestzeit gekostet. Dafür konnte er aber Kraft
schöpfen, um bei 7,5 km ein ausgedehntes Überholmanöver
zu starten und den Endspurt anzuziehen. "Dabei
überholte ich mehr als ein Dutzend Athleten und fing im Alleingang
sieben Junioren ab. Die Hoffnung, doch noch meine Bestzeit zu knacken,
beflügelte mich zusätzlich. Im Ziel bedauerte ich aber
nur einen Augenblick, wieder einmal die 32min-Marke mit 32:14 eher
knapp verpasst zu haben". Wir sind der Meinung, dass
unter Einbezug der widrigen Umstände während der Vorbereitung,
Andreas mit dem 13. Juniorenplatz und Rang 33. bei allen Männern
sehr zufrieden sein kann. Wir sind uns auch sicher, dass die angestrebte
Marke spätestens 2007 fällt. |
09.09.2006
Kreismeistertitel für Christian Eckhardt und Uwe Reinke
Innerhalb das traditionellen, jährlich stattfindenden Abendsportfestes
des LuT Aschaffenburg, wurden am Donnerstag die Untermain-Kreismeisterschaften
auf der Schweinheimer Bahn ausgetragen. Es bescherte unserer kleinen
Truppe einige gute Leistungen und Ergebnisse. Den stärksten Auftritt
über 5000m hattte wieder mal ein TSG-ler. Uwe
Reinke trug sich ganz oben in die Siegerliste ein und ist der
neue Kreismeister des Jahres 2006 mit der guten Zeit von 16:51min.
Nicht minder stark präsentierte sich der A-Jugendliche Christian
Eckhardt. Mit einer neuen Bestzeit von jetzt 17:04min
rückt er seinem Vereinskollegen Uwe langsam aber sicher auf die
Pelle und holt sich mit dieser bravourösen Energieleistung verdientermaßen
den Titel in 2006. Platz zwei in dieser Klasse sicherte sich Christian
Hippler in 19:22min. Im Fahrwasser seiner
Teamgefährten lief Stefan
Günther zu einer neuen Bestzeit und knackt erstmals die 20
Minuten Marke. Hier geht es zur Ergebnisliste
der 5000m Männer. |
09.09.2006
Am Rande des Abgrunds - rund um den Achensee
2015 Teilnehmer aus 20 Nationen wagten sich auf die 23,2km
lange Strecke des 7.Internationalen Achensee-Laufs
am vergangenen Sonntag. Mit von der Partie war diesmal aus unseren
Reihen Eckhard
Reusert, der eine Einladung zur Hochzeitsfeier eines Freundes
auf der Geisalm in Achenkirch annahm, aber seine Marathonvorbereitung
nicht unterbrechen wollte. Das erwarten wir auch von unseren Aktiven!
Er tummelte sich mit zwei Sportlern seiner DJK
Kahl im Hauptfeld dieses schönsten Panoramalaufs von Österreich.
Von Panoramalauf konnte man eigentlich nur auf den ersten 15km sprechen,
denn danach war von jedem höchste Konzentration gefordert. Es
ging über schwieriges Geläuf entlang des Karwendelgebirges
über die Geisalm zurück nach Pertisau. Dieser Weg ist teilweise
nur 50cm breit und wird rechts begrenzt durch eine Felswand und links
durch den Abgrund zum Achensee. Felsiges Gelände, etliche Naturtreppen
beim Auf- und Abstieg, Wurzeln und kleine Bäche mussten die Läufer
überwinden. Auf diesem 6,5km langen Stück, mit 50 bis 80m
über dem Achensee, durfte niemand überholen, um die Gesundheit
der Teilnehmer nicht zu gefährden. Wer trotzdem überholte,
wurde von der Berg- oder Wasserwacht sofort disqualifiziert. Sie überwachten
dieses Areal mit Fernstechern. Eckhards Tempo lag bis km 15 im Soll,
bis er an den voraussehbaren Stau mit Überholverbot gelangte.
Seine Endzeit von 2:06:54h (Platz 600) ist
unter den geschilderten Umständen grundsätzlich zu akzeptieren. |
07.09.2006
Harter Duathlon in Luxembourg: Jürgen Höfer beim zweiten
Versuch im Ziel
Im
letzten Jahr litten einige mit Jürgen
Höfer, als er auf der zweiten Runde der Radstrecke von
schweren Wadenkrämpfen geplagt wurde und resigniert ausstieg.
Umso mehr freuten sich Bruder Wolfi und Schwägerin Ingrid am
Sonntag darüber, dass Jürgen beim zweiten Anlauf diesen
schwierigen Duathlon endlich finishte. Beim Blick in die Ergebnisliste
fällt dem Fachmann allerdings auf, dass er den letzten Lauf
über 12km nicht besonders genoss. Der Muselduathlon in Luxembourg
hat es in sich. Beim ersten Lauf sind, auf drei Runden verteilt,
10km zu bewältigen. Auf dem flachen Rundkurs über die
Moselpromenade in Grevenmacher bringen sich die Duathleten auf die
gewünschte Drehzahl, steigen flott auf das Rad um und haben
dann 100km vor sich, die in vier Runden zu je 25 km gemeistert werden
müssen. Die Strecke folgt der Route du Vin durch das malerische
Moseltal bis nach Wormeldingen. Von dort führt die Tour durch
das hügelige Hinterland über Dreiborn, Oberdonven und
Niederdonven zurück auf die Route du Vin und nach Grevenmacher.
Wer das einigermaßen gut hinter sich bringt, darf dann zu
Fuß noch mal vier Runden an der Mosel promenieren, so schnell
es dann noch geht. An den Temperaturen hatten
die TSG Athleten in diesem Jahr nichts auszusetzen, aber die stürmischen
Winde belasteten besonders die Radfahrer ungemein. Keiner hat mehr
gelacht. Doch diese bestens organisierte und wunderschöne Veranstaltung,
mit sehenswerten Strecken in einer malerischen Landschaft, entschädigte
für die erlittenen Strapazen. Es gab auch ordentlich Preisgelder,
deshalb zog das Event eine ganze Reihe hochklassiger Duathleten
an.
Roger Uhl
brachte die erste Laufstrecke unerwartet gut hinter sich,
obwohl er große Teile der Strecke alleine laufen musste. Nach
38:05min incl. Wechsel stieg er aufs Rad
und wunderte sich über seinen Tacho, der auf gerader Strecke
stellenweise nur 28 Km/h anzeigte. Dann führte der Kurs 10km
durch das hügelige Hinterland, in dem 250 Höhenmeter zu
bezwingen waren und auf den letzten fünf Kilometern ging es
in rasanten Abfahrten zum Ziel. Und das alles durften die Athleten
vier mal genießen! Was für ein Spaß. Roger zu seiner
Radzeit: "die 3:00:03h sind den
Umständen angepasst". Beim zweiten
Lauf legte er mit der 12.schnellsten Zeit noch mal zu und meinte
im Ziel: "heute haben sich die TSG
Dienstagsläufe mit den Bergwertungen bezahlt gemacht".
Diesen gelungenen Wettkampf (6. Platz in der AK und 23. Platz
im starken Gesamtfeld) betrachtet Roger als Einstieg in das Marathontraining
(Frankfurt). Wolfi
Höfer kennt den Luxembourger Wettkampf zur Genüge.
Wir wussten bis dato nichts über seinen derzeitigen Trainingszustand,
weil berufliche Veränderungen ihn von einigen Wettkämpfen
und Lauftreffs fernhielten. Es ist schwierig, die Zeiten des Vorjahres,
bei extremer Hitze erzielt, mit den diesjährigen zu vergleichen,
die bei starken Gegenwinden zustande kamen. Aber der Vergleich mit
seinen Kontrahenten der Altersklasse M45 ist zulässig und relativ
objektiv. Und er lässt keine Fragen mehr offen; Wolfi
Höfer gewinnt die AK45 nach Platz fünf in 2005!
Besonders erfreulich ist die Nachricht, dass Ehefrau Ingrid
ihren ersten Kurzduathlon (3km Lauf - 25km Rennrad - 3km Lauf) super
gemeistert hat und ebenfalls Platz eins in ihrer Altersklasse belegte.
Hier die Ergebnisliste
mit den einzelnen Spitzeiten.. |
06.09.2006
Formüberprüfung beim internationalen Dietesheimer Volkslauf
Die traditionellen Herbstwettkämpfe in den unterschiedlichsten
Disziplinen und Streckenlängen stehen jetzt an und unsere Athlet(inn)en
befinden sich mitten in den Trainingsphasen. Jetzt sucht jede(r)
nach Möglichkeiten, die aktuelle Form zu testen, um ggf. noch
kleine Korrekturen vorzunehmen. Thomas
Lindner kam der angebotene Halbmarathon
in Mühlheim-Dietesheim gerade recht, er reagierte kurzfristig
auf den Hinweis von Manni
Scherer in unserem Gästebuch und schloss sich diesem an.
Seine Zeit von 1:24:38h reichte im Gesamtfeld
für Platz sechs und bedeutete den Sieg in der AK35. Insider
schließen bei dieser Laufleistung aus dem laufenden Training
heraus - im vierer Schnitt - auf eine angestrebte Marathonzeit (am
24.09. in Karlsruhe) unter drei Stunden. Da muss man kein Prophet
sein. Manni ging über die kürzere 10km
Distanz und begann damit sein achtwöchiges Trainingsprogramm
für den Frankfurt Marathon. Er wird dort sicherlich keine neue
Bestzeit anstreben, denn das hat er im Frühjahr in Mainz (2:49:22h)
bereits bravourös erledigt; er wird sich in den sozialen Dienst
stellen und für einen Teamkameraden der Schrittmacher sein.
Die vor dem Lauf aufgestellte Prognose, dass jedes Kilo Übergewicht
30 Sekunden auf 10km kosten, traf exakt ein. Wer seine 36er Zeit
vom Frühjahr (mit 64kg Körpergewicht) ins Verhältnis
setzt zu den 38:48min am vergangenen Sonntag,
weiß ziemlich genau, wie schwer Manni im Moment ist. Zu seiner
Ehrenrettung sei aber gesagt, dass die Kleinostheimer Kerb nicht
nur bei Manni Spuren hinterließ, sie ist eigentlich in jedem
Jahr für uns Ausdauersportler der Wendepunkt zum Guten. Schließlich
reichte diese Zeit immer noch zu Gesamtplatz 12 und dem vierten
seiner Altersklasse. Die teilweise heftigen Böen und der wellige
Kurs werten diese Leistung noch auf. Hier die Ergebnisliste
mit dem Link zu den Gesamtergebnissen.
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05.09.2006
Gutes Wetter und prima Leistungen beim Alzenauer Triathlon
Dem ziemlich kühlen und regnerischen August weinte niemand
nach, denn der Wettergott meinte es am Sonntag in Alzenau nochmal
richtig gut mit den Triathleten. Vielleicht waren die guten äußeren
Bedingungen auch ein Grund für die ansprechenden Ergebnisse,
die unser Team zum Saisonausklang ablieferte. Den Wettkampf verteilte
der Veranstalter auf insgesamt fünf verschiedene Startgruppen.
In der ersten war mit Christine
Hippler die einzige Dame aus der TSG Riege vertreten. Nach solidem
Schwimmen (Brust) blies sie dann beim Radfahren und Laufen zur Aufholjagd,
die mit einem guten fünften Platz in ihrer Altersklasse belohnt
wurde. In
der vierten Startgruppe setzten unsere drei Jugendlichen ihren permanenten
internen Wettstreit fort und landeten allesamt auf dem berühmten
Treppchen. Sie mussten allerdings akzeptieren, dass sich Bernd
Schneider zwischen sie schob. Dieser befindet sich in den letzten
Vorbereitungswochen für Hawaii und denkt noch lange nicht daran,
klein beizugeben. Christian
Eckhardt verarbeitete anscheinend das Swim&Run vom Vortag
recht gut, denn er überquerte die Ziellinie als dritter TSG
Starter. Er blieb damit knapp hinter dem starken Thomas
Kraus, der sich am Wochenende beim Xterra Germany, einem sehr
anspruchsvollen Crosstriathlon am Titisee, einige Sporen verdienen
will. Auch Alexander
Harwarth und Christian
Hippler können mit ihrem letzten Triathlon in dieser Saison
zufrieden sein. Insbesondere Alexander imponierte mit einer ansprechenden
Laufleistung. Der starke Auftritt von Volker
Hain wurde neidlos von seinen Teamkameraden anerkannt. Mit der
Gesamtzeit von 1:15:44h führt er
die interne Ergebnisliste an und belegte den zweiten Platz in seiner
Altersklasse. Überraschend für uns war der Start von Norbert
Stein, der in die Vorbereitungsphase für den München
Marathon Anfang Oktober einen Triathlon einbaut. Youngster Christoph
Endres, am Vortag zum Ufr. Meister gekürt, startete in
einer Staffel als Schwimmer. Überraschenderweise stieg er als
Erster aus dem Wasser und verschaffte seiner Staffel eine gute Ausgangsposition.
Am Ende sprang ein vierter Platz heraus. Hier die Ergebnisliste
unseres Teams und eine Fotoserie liegt im Bilderalbum.
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04.09.2006
In Frammersbach hat sich unsere Jugend wieder was geleistet!
 Der
Frammersbacher Swim&Run ist traditionell der letzte Wettkampf
des Unterfranken Cups, in dessen Rahmen die unterfränkischen
Meister gekürt werden. Die ersten beiden Wettkämpfe fanden
in Gemünden und bei uns in Kleinostheim statt. Ermittelt werden
die besten jeder Altersklasse über ein Punktesystem, bei dem
der Sieger 20 Punkte erhält, der Zweite 16 Punkte, usw. Um überhaupt
in diese Wertung zu kommen, ist eine Teilnahme an zwei dieser Wettkämpfe
Pflicht. Damit hatten unsere Starter aber keine Probleme, denn bis
auf Stella-Bianca Ertel, die nur an zwei Wettkämpfen teilnehmen
konnte, weil sie erst seit kurzem in unserem Team ist, waren Christoph
Endres, Silke Hippler und Christian Eckhardt bei allen Triathlons
in der Wertung. Der Frammersbacher Swim & Run ist landschaftlich
sehr reizvoll. Geschwommen wird im 50m Becken des Terrassenschwimmbads,
das etwas außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe liegt. Die
Laufstrecke ist als Rundkurs mit etwa einem Kilometer Länge ausgelegt
und recht anspruchsvoll. Nach einem etwa 300-400m langen Anstieg geht
es den Rest der Strecke nur noch bergab. Hier konnte Christian
Eckhardt wie erwartet seine Stärken ausspielen. Er stieg
mit dem Hauptfeld aus dem Wasser, auf der Laufstrecke
setzte er sich dann aber schnell von seinen Konkurrenten ab und besorgte
sich überlegen den Juniorentitel
Auch Silke
Hippler nutzte die schwere Laufstrecke um Plätze gutzumachen.
Nach dem sie wie erwartet als Letzte aus dem Wasser kam, startete
sie ihre Aufholjagd, die mit einem guten zweiten Platz in ihrer Altersklasse
belohnt wurde. Aufgrund ihrer Siege in den beiden vorherigen Wettbewerben
sicherte sie sich den Unterfrankencup in der weiblichen B-Jugend.
Bereits beim Schwimmen machte Christoph
Endres einen großen Schritt in Richtung
Sieg. Er musste in der Auftaktdisziplin lediglich einem starken Mädchen
den Vortritt lassen, ehe er dann wie gewohnt auf der Laufstrecke der
Konkurrenz keine Chance ließ. Stella-Bianca Ertel, ein nettes
und ehrgeiziges Mädchen, das sich erst kürzlich unserer
Jugend anschloss, finishte auf einem undankbaren vierten Platz. Nach
dem Schwimmen kam sie knapp hinter ihren Konkurrentinnen aus dem Wasser,
aber beim Laufen machte sie mit der viertbesten Laufzeit noch zwei
Plätze gut. Insgesamt. Wir sind stolz auf die tollen und stabilen
Leistungen, die unsere Jugendmannschaft im Verlauf dieser Saison gezeigt
hat und gratulieren sehr herzlich. Bilder aus Frammersbach liegen
bereits im Bilderalbum. Hier geht es zur Ergebnisliste
dieser Veranstaltung und den Endergebnissen aller drei Meetings. |
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