|
|
| Startseite - August
2006 |
31.08.2006
Weitere Ergebnisse vom letzten Wochenende Unsere
Teamkolleg(inn)en waren am vergangenen Wochenende noch an weiteren
Events beteiligt. Neben den Veranstaltungen, über die wir in
dieser Woche bereits berichteten, gab es bereits am Freitag den relativ
wenig bekannten Fitnesslauf in den Niddaauen (wo immer das auch liegt),
den unsere Damen vorzogen. Silke
Hippler holte im Jedermannslauf über 5190m
den Sieg im Frauenfeld und Mutter Christine
landete im Gesamtfeld auf dem zweiten Damenplatz über 10380m
und ließ lediglich eine um zehn Jahre jüngere Konkurrentin
vor sich. Am Samstag zog es Stefan
Günther wieder in den Odenwald, um Punkte für den gleichnamigen
Cup zu sammeln. Beim 12.
Michelsmarktlauf, den der KSV Reichelsheim veranstaltete, lief
er auf der 7km Strecke auf den dritten Platz seiner Altersklasse.
Doch damit nicht genug - am Sonntag nahm er noch den 5. Rodgau-Triathlon
über die olympische Distanz mit (1,4km Swim
- 40km Bike - 10km Run), bei dem er mit Rainer
Simon und Andreas
Neeb zwei weitere TSG Athleten traf. Das Wetter war, wie im kompletten
August, nicht so toll - wenigstens blieb es diesmal trocken. Hier
die Ergebnisliste
aus dem Rodgau mit den einzelnen Splitzeiten. Weitere Starts der letzten
Woche sind der Redaktion nicht bekannt. |
30.08.2006
Letzter Zwischenstand des internen Ausdauer-Zehnkampfes
Inzwischen befindet sich Rektor Alois
Mühlthaler längst schon im passiven Teil seiner Altersteilzeit,
aber aktiv ist er immer noch und zwar beim Zusammentragen und Auswerten
aller Ergebnislisten, falls TSG Ausdauersportler an irgendeinem nationalen
oder auch internationalen Wettbewerb teilnahmen. Er betreibt sehr
großen manuellen Aufwand, um das selbst ausgedachte, komplizierte
Verfahren bei der Ermittlung unserer Meister(in) im Ausdauer-Zehnkampf
durchzuführen. Alois hat nun die Tabelle auf den neuesten Stand
gebracht. Jede(r) Teilnehmer(in) kann nachsehen, welche und wieviel
Wettkämpfe noch erforderlich sind, um in die Wertung zu kommen.
Weil die Triathlonsaison sich langsam dem Ende nähert, sollten
sich jetzt einige sputen. Unser zweiter Crosslauf wird am 18.11. veranstaltet.
Wer beim ersten Lauf im Frühjahr nicht dabei war, muss jetzt
aufpassen, denn einer muss zwingend in die Wertung - da lässt
Alois nicht mit sich reden! Er gibt auch noch den Hinweis, dass es
durchaus möglich sei, ab September noch alle zehn verlangten
Resultate hinzukriegen und vergisst nicht zu sagen, dass er es 2003
selbst ausprobiert hat. Hier für alle nochmal die Ausschreibung
zum Nachlesen und die per 26.08. aktualisierte Übersicht. Der
Link dazu ist ganzjährig unter unserer Rubrik "Aktuelles"
zu finden. Im Rahmen unserer Jahresabschlussfeier am 01.12. wird Alois
die Sieger persönlich ehren. |
29.08.2006
Halbmarathon in Bruchköbel mit Eckhard Reusert
So kurz vor den ersten Herbstmarathons werden wieder einige in unseren
Reihen wach und versuchen sich erstmals in diesem Jahr auf längeren
Strecken. Nach Bruchköbel
reiste am Samstag einzig und allein Eckhard
Reusert. Weil er sich auf den Kölnmarathon im Oktober vorbereitet,
braucht er jetzt einige Anhaltspunkte über seinen aktuellen
Trainingszustand. Bei seinem ersten Halbmarathon in diesem Jahr
belegte er jetzt in seiner Altersklasse M50 mit einer brauchbaren
Zeit von 1:39:21h den dritten Platz und
war mit sich mehr als zufrieden. Der abwechselnde und anspruchsvolle
Streckenverlauf hatte auf der ersten Hälfte etwa sieben Steigungen
dabei und erinnerte ihn an unseren dienstäglichen Lauftreff
im Steinbachtal. Deshalb hat seine erzielte Zeit einen entsprechenden
Mehrwert im Vergleich zur flachen Wettkampfstrecke. Eckhard im Ziel:
"ich war sehr überrascht, daß
es bei mir schon so gut lief, anscheinend schlägt das Marathontraining
an". Am kommenden Wochenende macht er einen weiteren
Test über 23,6km beim schönsten Panoramalauf um Österreichs
herrlich gelegenen Achensee. Auf angemessene Regenerationszeiten,
insbesondere während eines Familienurlaubs, weist die Redaktion
hin. Dieser Rat gilt vermehrt für über 50-jährige
Ausdauersportler.
|
28.08.2006
Familientreffen beim 28. Koberstädter Wald-Marathon?
Gestern war es endlich so weit. Steffi
nahm mit ihrem Winfried
den ersten Marathon in Angriff und sie machten es in harmonischer
Zweisamkeit - vom Start bis ins Ziel - beim Koberstädter Waldmarathon.
Weil Steffis Bruder Christian
ebenfalls noch nicht in unserer internen Bestenliste
über diese Strecke zu finden ist, meldeten sie ihn kurzerhand
ebenfalls an. Der Schreiber dieser Zeilen war von dessen Ergebnis
(3:36:35h) dann mehr als überrascht,
gerade weil er Christian am Samstagabend noch sehr locker und unaufgeregt
mit einem Export (0,4 Liter) auf der Kleinostheimer Kerb antraf.
Auch diese Art von Vorbereitung kann zum Erfolg führen. Die
Marathon-Laufstrecke führt über zwei Runden vom Stadion
aus durch Egelsbach über gut befestigte Wege der Staatsforste
Langen und Kranichstein in leicht hügeligem Gelände mit
insgesamt ca. 300 Höhenmetern. Der Veranstalter
bot auch einen Halbmarathon an, den weitere drei Teilnehmer unserer
Abteilung nutzten. Das seit Jahren überaus große Interesse
an diesem Event erkennt man an 1277 Finishern in diesen beiden Läufen.
Hier die Ergebnisse
unserer Starter(innen).
|
25.08.2006
Günter Schohe war beim 24. Internationalen Matterhornlauf in
Zermatt Er
ist erst vor einigen Monaten zu unserer Truppe gestoßen und
heute in unserer regionalen Tageszeitung "Main-Echo" zu
besichtigen. Und endlich verfügen wir auch über ein Foto
von Günter
Schöhe, der sich letzte Woche im schweizerischen Zermatt
mit dem 24. internationalen Matterhornlauf auseinander setzte. Bei
diesem interessanten aber anstrengenden Spektakel erlief er sich unter
123 Startern im sogenannten Touristen- bzw. Volksläuferfeld in
1:55:59h einen 67. Platz. Mehr als 1000
Athlet(inn)en aus vielen Ländern schickte der Veranstalter
in Zermatt auf diese schwierige Bergstrecke, bei der insgesamt 1001
Höhenmeter zu bewältigen waren, um das Ziel endlich
in 2580m Höhe am Schwarzsee zu erreichen.
Ein Drittel der Strecke führte über asphaltierte Wege, aber
der überwiegende Rest verlief auf Naturwegen, immer mit einem
imposanten Ausblick auf die Schweizer Bergwelt. Auf 12,5km
verkürzten die Schweizer in diesem Jahr die Laufwege, weil Steinschläge
einen Teil unbegehbar machte. Günter war trotz eines Zehenbruchs
sowie Schmerzen an der Achillessehne in der Vorbereitungsphase letztendlich
mit seiner Zeit sehr zufrieden. |
24.08.2006
Infoabend über die letzten acht Wochen in der Marathonvorbereitung
Einer
unserer Sponsoren und Sportartikelausrüster, der Main
Ausdauersport Shop in Niedernberg, veranstaltet am kommenden
Montag, 28.08. um 20.00 Uhr einen Informationsabend
mit sehr interessanten Themen zur richtigen Zeit. Es geht um die
letzten acht Wochen in der Marathon Vorbereitung und um die Ernährung
beim Lauf selbst. Als Referenten konnten die sehr sportlichen Geschäftsführer
Thomas
Ehrhardt und Klaus
Ullrich den 32-jährigen Physiotherapeuten Jan
Diekow verpflichten, der mit Bestzeiten im Marathon
von 2:21h und über 10km mit 29:34min
aufwarten kann und mit Jan Fitschen, Dieter Baumann und auch Lothar
Leder trainiert. Dieser für Ausdauersportler sicherlich interessante
Vortrag wird in den Räumen vom "Main
Ausdauer Shop" in Niedernberg an der Großostheimer
Straße (im Gebäude mit S.Oliver, Das Depot) veranstaltet.
Herzlich eingeladen sind alle Laufbegeisterten. Damit die Organisation
optimal verlaufen kann, würden sich die Veranstalter über
eine Voranmeldung per eMail (info@main-ausdauershop.de)
freuen. Etwa zwanzig TSG Athlet(inn)en befinden sich im Moment oder
in Kürze in der Vorbereitung auf die Marathons in Dresden,
Köln, Karlsruhe und Frankfurt. Hinzu kommen die Duathlet(inn)en
und Triathleten, die für Wisconsin, Hawaii, Luxemburg und Rimini
trainieren. Nehmen wir einfach mal an, dass der Kerbmontag in Kleinostheim
nicht so sehr leidet, wenn einige von uns nach Niedernberg pilgern.
|
23.08.2006
Tom Luca Schneider verteidigt im hohen Norden seinen Titel über
1000m
Am
Samstag richtete unweit der Nordseeküste die Stadt Schortens
ihren 20. Jever Fun Lauf aus. Und zum zweiten Mal in Folge verbanden
die Schneiders einen Kurzurlaub in Wilhelmshaven
mit sportlichen Aktivitäten. Tom,
der jüngste im Hause Schneider, sah sich als Titelverteidiger
über 1000m in der Pflicht. Auf der
Bilderserie in unserem Bilderalbum ist schön zu erkennen, dass
er sich gleich von Beginn an die Spitze setzte und nicht geneigt
war, diese wieder abzugeben. Nicht nur der souveräne Start-Ziel-Sieg
lässt uns aufhorchen, sondern die tolle Zeit von 3:46min,
17 Sekunden schneller als vor Jahresfrist. Diese Leistung erscheint
uns besonders wertvoll, zumal ihm der um ein Jahr ältere Jahrgang
ebenfalls nichts anhaben konnte. Drei Stunden später ging Tom
nochmal an die Startlinie und zwar mit seiner Schwester Leonie,
diesmal über 5km. Wegen der Mahnung
des Vaters, nicht zu schnell zu laufen, ließ er es locker
angehen und erreichte hier in einer Zeit von 25:28min.
Platz sieben in der Schülerwertung. Leonie ließ es auch
ganz locker laufen, erreicht aber doch noch den dritten Rang in
der W12 mit einer Zeit von 30:10min. Als
um 19:30 Uhr der Senior
dieser aktiven Familie auf die 10 englischen Meilen geschickt wurde,
standen sie wieder zum Anfeuern an der Strecke. Beim einzigen 10
Meilenlauf in Deutschland ist was zu verdienen, das erklärt
das hochkarätige Starterfeld, unter anderen Rodgers Rop (Sieger
NYC Marathon 2003) und viele afrikanischen Athleten. Bernd bestätigte
seine gute Platzierung vom letzten Jahr. Mit einer Zeit von 1:03:13Std
schaffte er den 30. Platz (5. in der M40) und gab sich mit dieser
Laufleistung zufrieden. Erinnern wir uns: er legte damals den Grundstein
für seinen Erfolg beim Ironman in Wisconsin (Madison USA) und
qualifizierte sich sehr frühzeitig für die WM in Hawaii
2006! Inzwischen befindet er sich in der Vorbereitung genau für
dieses Event am 21.10. Ein gutes Omen? Hier die Ergebnisliste
unserer Starter und eine kleine Fotoserie liegt in unserem Bilderalbum.. |
23.08.2006
Ergebnisverbesserung für Stefan Eckrich beim Breisgau Triathlon
An
Malterdingen im Breisgau, etwa 20km nördlich von Freiburg, erinnert
sich Stefan
Eckrich wegen seiner sportlichen Erlebnisse sehr gerne. Frohe
Mutes zog er am Wochende wieder in den sonnenverwöhnten Südwesten
unseres Landes. Nach dem Dauerregen im letzten Jahr, sah es heuer
eigentlich ziemlich gut aus. Sonne und Wolken bei 22° C zum Start
sind eigentlich erstklassige Bedingungen für einen Triathlon.
Auf den 2000m der Schwimmstrecke im Müllersee fühlte er
sich gut und verbesserte seine Zeit gegenüber dem Vorjahr um
fast eineinhalb Minuten. Doch leider hielt das gute Wetter nur noch
eine gute Stunde an. Bei Kilometer 43 auf dem Rennrad öffnete
Petrus die Schleusen. Zum Glück nur relativ kurz, aber dafür
um so heftiger. Trotz dieser widrigen Wetterverhältnisse holte
Stefan auf dem Bike mehr als zwei Minuten gegenüber 2005 heraus.
Diesem höheren Tempo zollte er dann Tribut auf der knackigen
Laufstrecke, die mit einem Anstieg von 150 Höhenmetern auf zwei
Kilometer in jeder Runde alles abverlangte. Im Ziel blieb er dann
mit 4:38:55Std., als 30. im Gesamtfeld und
zweiter seiner Altersklasse, trotzdem noch zwei Minuten unter seiner
letztjährigen Endzeit. "Das ist ein schönes
Ergebnis zum Saisonabschluss", meinte der gut gelaunte
und mit sich zufriedene Stefan im Ziel. Hier die Ergebnisliste. |
20.08.2006
Kleines aber effektives TSG Team beim Rossdörfer Ortskernlauf
Die
anspruchsvolle Laufstrecke führt durch enge, verwinkelte Gassen
im hügeligen Roßdorf. Insgesamt sechs mal laufen die
Athlet(inn)en direkt durch den Festbereich des beliebten Ortskernfestes,
nehmen immer wieder gerne den Applaus der zahlreichen Zuschauer
entgegen und müssen dafür jedesmal erneut einige Steigungen
überwinden. Trotz schwierigen Geländes zieht dieses traditionelle
Event regelmäßig Spitzenläufer an. Unser junger
Student Andreas
Heilmann weilt an diesem Wochenende wieder mal in heimatlichen
Gefilden. Was liegt ihm da näher, als sich seinen Teamgefährt(inn)en
auf dem Weg nach Roßdorf anzuschließen und sich mit
einigen starken Sportlern zu messen? Mit der guten Zeit von 33:15
Minuten auf diesem unruhigen Geläuf belegt er nur drei
Sekunden hinter einem äthiopischen Läufer einen sicheren
und guten zweiten Platz. Roger
Uhl empfand den Lauf sehr anstrengend, weil er wegen der Vorbereitung
auf den Ironman Frankfurt seit Monaten nur lange Einheiten trainierte.
Aber das Ortskernfest mit seinen vielen kleinen Ständen fand
er sehr gemütlich, es entschädigte etwas für die
anspruchsvolle Strecke, "trotzdem bin ich
mit der Zeit von 36:47 sehr zufrieden und freue mich jetzt auf den
Muselduathlon (10-100-12) in Luxemburg mit Wolfi".
Und dann war mit unserer Claudia
Hille noch die Vizemeisterin von 2005 mit von der Partie. Sie
blieb als einzige Läuferin unter der magischen 40 Minuten Marke
und holte sich damit den Gesamtsieg im Frauenfeld. Ihr primäres
Ziel war aber nicht unbedingt der Sieg in Roßdorf sondern
eher ein Test zu bestehen für bevorstehende größere
Aktivitäten. Denn sie
plagte sich in den vergangenen Wochen damit herum, ihren Puls wegen
Eisenmangels nicht in die gewünschten Höhen zu bringen.
Am Donnerstag packte sie ins Trainingsprogramm noch einen Zweistundenlauf
(zweimal den Hahnenkamm hoch) und fuhr anschließend 3:30Std.
Rennrad im Spessart. Um nichts dem Zufall zu überlassen belastete
sie am Freitag ihren Körper nochmal zweieinhalb Stunden. Weil
sie dann in Roßdorf ihr selbst gestecktes Ziel - eine Zeit
im 38er Bereich - trotzdem nicht erreichen konnte, verzichtet Claudi
Ende August auf einen Start bei den Duathlon Weltmeisterschaften
im schweizerischen Zofingen. Sie konzentriert sich nun stärker
auf den Main-Lauf-Cup
sowie die vereinsinterne Zehnkampfwertung.
In beiden Wettbewerben liegt sie derzeit gut im Rennen. Bleibt sie
gesundheitlich auf der Höhe, dann wird sie vermutlich am 08.10.
bei der Duathlon-EM in Rimini an den Start gehen und falls dann
noch alles im Lot ist, freuen wir uns mit ihr auf den Dresden-Marathon
am 22.Oktober.
Kommen wir nun zu den Leistungen der beiden Mädels aus unserem
Nachwuchs. Tamara
Hille ging beim Bambinilauf, bei dem allerdings keine Zeitnahme
erfolgt, sehr eifrig zu Werke und Stella-Bianca Ertel, erst seit
kurzem zu unserer Truppe gestoßen (ein Sportlerportrait ist
noch nicht angelegt) erreichte bei den Schülerinnen C auf der
1650m Strecke in einer guten Zeit von
7:59min einen beachtlichen fünfzen
Platz. Einige Erinnerungsfotos vom gestrigen Lauf haben wir schon
ins Album geklebt und hier geht es zur Ergebnisliste
unserer Starter. Laufreport.de hat inzwischen einen schönen
Bericht
von diesem sportlichen Ereignis online gestellt.
|
16.08.2006
Andreas Schiffner Gesamtzweiter beim zweiten Crosslauf in Königshofen
Es ist uns fast schon peinlich, dass ausgerechnet diese Klasseleistung
von uns nicht registriert wurde. Vielleicht lag es auch daran, dass
Andreas
Schiffner als einziger unseres Teams zu diesem recht anspruchsvollen
Crosslauf am 23.07. nach Königshofen fuhr und dieser Lauf, weil
er erst zum zweiten Mal ausgetragen wurde, noch nicht so richtig bei
uns angekommen ist. Aber wie Andreas dort unsere Farben vertreten
hat, ist erwähnenswert. Der fast 53-jährige Ausnahmeläufer
ließ bis auf den 24 Jahre jüngeren Ingbert Reinke (den
Bruder von Uwe)
alle Jüngeren teilweise weit hinter sich. Auf diesem schwierigen
Geläuf mit etlichen Höhenmetern erreichte er in 37:44
Minuten als Zweiter des Gesamteinlaufs das Ziel und distanzierte
den nächsten Läufer (immerhin noch 11 Jahre jünger)
um eine ganze Minute. Alter schützt also nicht vor herausragenden
Leistungen. Schade, dass Andreas sich in diesem Jahr so rar macht,
dies hängt aber auch mit einigem Verletzungspech zusammen. Sein
letzter Lauf müsste der renommierte Limeslauf in Großkrotzenburg
gewesen sein, bei dem er in einer 36er Zeit (Platz 7) einer ganzen
Reihe guter Läufer schon das Fürchten lehrte. Hoffen wir,
dass Andreas uns die bisher fehlende Berichterstattung nachsieht.
Hier die Ergebnisliste
mit dem weiterführenden Link zum Veranstalter. |
14.08.2006
Die Punktesammlung beim Odenwald Cup geht weiter
In unserem Gästebuch machte Sarah
von Kutzleben kräftig Werbung für den "schönsten
und bestorganisiertesten Volklauf in meiner neuen Heimat dem Odenwald".
Seit einigen Wochen lebt die quirlige Athletin nun in Mossautal und
hat sich inzwischen an Land und Leute gewöhnt. Selbstverständlich
war für sie natürlich der Start am Samstag beim 11.Güttersbacher
Volkslauf, der für seine sehr anspruchsvolle Topografie weit
über die Grenzen des Odenwaldes hinaus bekannt ist und wahrscheinlich
auch deshalb stark frequentiert wird. Sie erlief sich auf der 10,5km
Strecke einen dritten Platz in der W30. Das Sammeln von Punkten im
Rahmen des Odenwald Cups ist für sie weniger wichtig, dafür
umso mehr für Stefan
Günther. Er ist bei dieser Wertung eifrig dabei, ging dieses
Mal auf die Halbmarathonstrecke (21,1km) mit ihren 400 Höhenmetern
und überquerte die Ziellinie in ordentlichen 1:40:01Std.
Anlässlich des zehnten Jubiläumslaufs organisierte Sarah
im vergangenen Jahr unseren Abteilungsausflug nach Güttersbach.
Die dabei erstellte Bilderserie liegt immer noch in unserem Bilderalbum.
Hier ist noch der Link zur Ergebnisliste
vom Samstag. |
13.08.2006
Berg- und Sprintwertung beim Dienstag-Lauftreff startet wieder
Ab Dienstag, 22.08. werden beim Lauftreff wieder Fahrtspiele in unsere
lange Laufstrecke eingebaut. Auf Initiative unseres Laufpaten Udo
Bauer wurden vor einigen Jahren "Bergwertungen"
eingeführt. Auf insgesamt drei festgelegten Steigungen können
die jeweils drei ersten Läufer Bergwertungspunkte sammeln, vergleichbar
mit dem System bei der Tour de France. Dabei entwickeln die Läufer
taktische Raffinessen, nicht so starke Sprinter suchen ihr Heil in
frühzeitigen Ausreißversuchen, andere, spurtstarke Athleten,
setzen ihre Kraft und Kondition auf den letzten Metern ein. Im letzten
Jahr ist die Anzahl der Läufer auf der langen Strecke wöchentlich
größer geworden und sowohl Spaß als auch Kondition
nahmen spürbar zu. Es gilt folgendes Punktesystem
für die drei Erstplatzierten:
1. Berg Kategorie 3 (Anhöhe vor Steinbach) 6, 4 und 2
Punkte 2. Berg Kategorie 1 (Weggabelung
beim Dreimärker) 12, 10, und 8 Punkte 3.
Berg Kategorie 2 (der Gang nach Canossa) 8, 6 und 4 Punkte.
Für die Sprinter mit den dicken Oberschenkeln gibt es eine Sonderwertung.
Beim Schlusssprint kurz vor dem Sportplatz des SV Vorwärts, nach
der 17km Runde, werden 10, 8 und 6 Punkte verteilt. Eine Voraussetzung
für die Punktevergabe ist allerdings erforderlich. Mindestens
drei Läufer müssen dienstags auf der langen 17km Runde antreten,
alleine oder zu zweit können keine Punkte gesammelt werden. Udo
wird sehr genau Buch führen und die Zwischenstände in unser
Gästebuch eintragen. Wer bis einschließlich 26.09. auf
den maximal sechs Läufen die meisten Punkte gesammelt hat, wird
bei der Jahresabschlussfeier zum Berg- bzw. Sprintkönig der TSG
Kleinostheim gekürt. Mehr Informationen zur Laufstrecke und zu
den Laufpaten gibt es hier. |
11.08.2006
Zwei TSG Triathleten auf der Olympischen Distanz in Limburg
Alle zwei Jahre wieder kehrt der Triathlon in Limburgs mittelalterliche
und malerische Altstadt ein. Das triathletische Sightseeing mit seiner
Tour
in und um Limburg hat dort seinen Reiz. Schwimmen im Schatten des
Domes in der Lahn, Rennrad fahren auf einem attraktiven und weitgehend
autofreien Rundkurs und Laufen in der historischen Altstadt mit dem
Ziel auf dem Kornmarkt. Unsere beiden Trias Harald
Reuter und Rainer
Simon reisten gerne zu diesem interessanten Triathlon der kurzen
Wege und starteten über die olympische Distanz (1,5
km Schwimmen - 40 km Rad - 10 km Laufen). Wir nahmen an, dass
Harald eine Woche nach seinem Mitteldistanztriathlon im Allgäu
noch platt sei. Er zeigte einen guten Wettkampf und landete noch in
der ersten Hälfte der 108 Finisher. Eine bessere Platzierung
verhinderte sein Sturz vom Rennrad, den er einige hundert Meter vor
der Wechselzone nicht vermeiden konnte. Die körperliche Beeinträchtigung
hielt sich während des 10km Laufes aber in Grenzen. Rainer war
mit seiner Leistung beim Schwimmen einverstanden, konnte aber seine
gesteckten Ziele in den beiden folgenden Disziplinen nicht realisieren.
Sein Handicap waren leichte Magenprobleme, die er sich vermutlich
durch falsche Ernährung während des Wettkampfes quasi selbst
besorgte. Beiden Athleten imponierte die logistische Leistung des
Veranstalters und das Wetter passte an diesem Tag auch. Hier die Ergebnisliste
unserer Sportler mit einem Link zum Veranstalter. |
11.08.2006
Erneut starke Leistung von Claudia Hille beim Hofheimer Triathlon
Claudia Hille,
die Titelverteidigerin über die Mitteldistanz in Hofheim
(1900m schwimmen im Ellertshäuser See, 89km Rad auf vier Runden
verteilt und vier Laufrunden zu je 5000m), ist mit zweiten
Plätzen eigentlich nie zufrieden. In Hofheim musste sie sich
einer mehr als 10 Jahre jüngeren Athletin beugen, die für
das Endurance Team Austria startete. Claudi weiß, dass dieses
Rennen auf dem Rad verloren wurde, denn sowohl beim Schwimmen
als auch in der abschließenden Laufdisziplin nahm sie ihrer
Gegnerin jeweils drei Minuten ab. Den Sieg 2005 holte sie übrigens
in der gleichen Zeit wie die diesjährige Siegerin. Im familieninternen
Vergleich behielt sie jedenfalls die Oberhand, denn ihren ebenfalls
gestarteten Trainingspartner und Ehemann Arnd
distanzierte sie nach 5:00:11Std. um
mehr als fünf Minuten: Balsam fürs ego!
Erinnern wir uns daran, dass die neue Vizemeisterin am Abend zuvor
den 10km Kerblauf in Kahl in überlegener Manier gewann. War dieser
Lauf im 40 Minuten Tempo tatsächlich nur zum Einlaufen gedacht
oder hatte Claudi dabei ein paar Körner zuviel verschossen? Wir
werden bei Gelegenheit nachfragen. Arnd hat sicherlich keinerlei Probleme
damit, wenn ihm seine ehrgeizige Frau mal im Wettkampf die Hacken
zeigt. Fairerweise tragen wir aber nach, dass auch Arnd am Vortag
aktiv war. Er startete beim schweren olympischen RömerMan Triathlon
in Ladenburg (1,8km-42km-10km) und erreichte
in der imponierenden Zeit von 2:30:55Std.
als fünfter der MSen1 das Ziel. Vergessen wir aber nicht zu erwähnen,
dass Claudis zweiter Platz nur mit enormen körperlichen Anstrengungen
erreicht werden konnte und wir den gezeigten Leistungen Respekt zollen.
Hier ist die Ergebnisliste
mit den einzelnen Splitzeiten. |
07.08.2006
Thomas Kraus vom Transschwarzwald MTB- Rennen zurück
Nach fünf Tagen mit dem Mountainbike quer durch den Schwarzwald
hatte sich Thomas
Kraus einige Tage Urlaub verdient und auch gegönnt. Nun
ist er zurück, hat seine Eindrücke geschildert und schöne
Bilder geliefert. Da beim ersten Vaude Trans Schwarzwald Race nur
Zweier-Teams zugelassen sind, meldete er sich mit dem sehr starken
22-jährigen David Voll (hess. Jun. Vizemeister) vom RV Bad
Hersfeld an, den er im letzten Jahr beim Etappenrennen auf Kreta
kennenlernte. Der Veranstalter
ließ keine Wünsche offen, sie fühlten sich "zu
Gast bei Freunden". An jedem Etappenort hatten die Kinder schulfrei,
um beim täglichen Start dabei zu sein und die Biker anzufeuern.
Zusätzliche Unterstützung hatte sich Thomas selbst mitgebracht.
Seine Frau Christine mit ihrer Schwester Sabina lieferten immer
dann Hilfe, wenn sie besonders nötig war. Und nun zum Rennen
selbst.
Das Fusion A -Team (Amateure) startete in einem starken Teilnehmerfeld
unter Profis (mit Europameistern) und legte in diesen fünf
Tagesrennen insgesamt 440 Kilometern bei 9682
Höhenmetern zurück. Nach insgesamt 18:53Stunden
war Thomas platt, aber glücklich darüber, das Rennen erfolgreich
beendet zu haben. Seinem Partner David zollte er höchsten Respekt.
Seiner starken fahrweise ("ich hatte meine
Last, ihm zu folgen") schreibt er es zu, dass sie in
der Männerwertung einen tollen 14.
Platz in der Endabrechnung erreichen konnten. Eine Besonderheit
erlebten sie täglich, denn zu den gefahrenen Rennkilometern
kamen jeweils bis zu 27km und 500hm neutraler
Start hinzu. "Man kann sich darüber
streiten, ob sowas sinnvoll ist. Ich fand es eigentlich nicht schlecht,
weil man sich langsam warm fahren konnte", erklärte
Thomas auf Nachfrage. Gleich am ersten Tag auf der Etappe von Pforzheim
nach Sasbachwalden kamen sie nach der letzten Verpflegungsstation
wegen fehlender Ausschilderungen von der realen Strecke ab. Nach
bewältigten 3000hm und total enttäuscht holte Christine
die beiden aus einem anderen Tal ab. Weil sich auch das Rothaus-Cube
Team verfuhr, blieben beide Teams weiterhin in der Wertung. Die
Zeitmessung an der letzten Verpflegungsstation verglichen die Zeitnehmer
mit den anderen Teams und rechneten eine Zeitstrafe von 15 Minuten
hinzu. Der dritte Tag führte von Wolfach nach Engen. 110 Rennkilometern
und gerade mal 1600hm kamen Thomas sehr entgegen, "denn
ich musste feststellen, dass ich das Tempo nicht mehr halten konnte,
als die Berge zu steil wurden". An diesem Tag konnten
sie sich allerdings bis Kilometer 54 in der Führungsgruppe
halten und sich vom Rest absetzen, bevor wieder zwei knackige Anstiege
kamen. Am Ende lagen sie nur 21 Minuten hinter der Spitze und das
war auf der längsten Etappe ihr bestes Resultat. Weitere Informationen
und Berichte können der Website des Veranstalters
entnommen werden. Eine kleine Fotoserie liegt bereits in unserem
Bilderalbum.
|
06.08.2006
Kahler Kerblauf von der TSG klar dominiert
Das Desaster bei der Organisation des Volkslaufes Anfang Juni hatte
etliche Sportler(innen) veranlasst, dem Kerblauf fern zu bleiben.
Trotzdem
sind noch 62 Starter am Kerbsamstag (29.07.) in Kahl erschienen,
zehn davon aus unserem Team, die ihren Vereinskameraden und Verantwortlichen
dieses Abendlaufes Eckhard
Reusert nicht hängen ließen. Unsere 10-köpfige
Mannschaft bestand zu 50% aus Frauen und allesamt landeten unter
den ersten drei ihrer jeweiligen Altersklasse, was allerdings bei
diesem recht übersichtlichen Teilnehmerfeld nicht besonders
schwierig war. Trotzdem wurde bei diesem Straßenlauf toller
Sport präsentiert und dafür sorgten unsere Frauen und
Männer. Ein Blick in die Ergebnisliste zeigt die Qualität
der gebotenen Leistungen. Andreas
Heilmann, unser Vorzeigemann auf 10km Strecken, ist nach einer
strapaziösen Woche mit vier erfolgreichen Klausuren gerade
ins Immunologie-Praktikum eingestiegen und war deshalb gerade in
seiner Kahler Heimat. Sein ohnehin geplantes Training absolvierte
er halt bei diesem Straßenlauf und freute sich über das
Zusammentreffen mit seinen starken Clubkameraden Tobias
Hegmann und Uwe
Reinke, die am Ende zwischen sich nur einen Mann vom Gerolsteiner
SV lassen mussten. Andreas wollte nach dem Start "locker einrollen",
aber der Mann aus der Eifel forcierte bereits auf den ersten 500m
das Tempo derart, dass sie bald alleine an der Spitze waren und
die ersten zwei Kilometer deutlich unter 6:30min
absolvierten. "Dennoch war ich
mir sicher, diesen Kontrahenten schlagen zu können, weil sein
Laufstil sehr unrhythmisch wirkte, was wahrscheinlich auf jahrelanges
Training mit nicht korrigierten Beinachsen zurückzuführen
ist", solche Gedanken gehen einem Studenten durch den
Kopf, der sich im Diplom-Studiengang Molekulare Medizin befindet,
die auf die Forschung ausgerichtet ist mit dem Ziel, medizinische
Inhalte mit naturwissenschaftlichen Methoden zu untersuchen! Er
behielt recht, denn nach diesem flotten Einstieg fiel sein Begleiter
kontinuierlich zurück. Den heraus gelaufenen Vorsprung auf
die Nächstplatzierten setzte Andreas aber nicht aufs Spiel,
sondern verschärfte das Tempo und brachte sich relativ sicher
in einer Klassezeit von 32:10min ins Ziel.
Er fühlte sich während des Rennens locker, obwohl ihn
seit dem 10000m Spikesrennen in Regensburg Schmerzen im Fußgewölbe
plagen,
vermutlich eine Entzündung der Plantarsehnen. Erleichternd
war, dass ihm diese fünf Runden im Kahler Ort liegen, er quasi
Heimspiel hatte und die Hitze ihn nicht sonderlich störte.
Sehr erfreulich aus unserer Sicht ist, dass Tobias dem Zweiten noch
sehr dicht auf die Pelle rückte und mit einer neuen 10km Bestzeit
in 33:16min über die Linie rauschte,
gefolgt von Uwe (34:38min), der damit
unseren Erfolg komplett machte. Im Sog seiner schnellen Vorbilder
ließ sich Stefan
Günther ebenfalls zur Bestleistung ziehen, für ihn
stehen jetzt immerhin schon 40:40min zu
Buche. Und unser interner Altersklassenspitzenreiter (M65) Alois
Mühlthaler meldete sich auf der Laufstrecke wieder mal
zu Wort, in guten 55:11min.
Dass Claudia
Hille sich bei den Frauen überlegen den Sieg (in 40:02min)
holen würde, war uns schon vorher klar. Aber die Wenigsten
wussten, dass dies nur ein Einlaufen war, zur Vorbereitung auf den
Mitteldistanz Triathlon am nächsten Morgen in Hofheim. Darüber
berichten wir in Kürze. Unser restliches Damenfeld trotzte
ebenfalls der Hitze und zeigte ansprechende Leistungen, wie unsere
interne Ergebnisliste
beweist. Ansonsten hat die Versorgung mit Wasser funktioniert, zumal
einige Anwohner die Läufer(innen) mit Gartensprengern erfrischten.
Mit der Streckenführung hatte unser Mann an der Spitze aufgrund
seiner Ortskenntnisse und eines Begleitradfahrers kein Problem.
Dies galt wegen fehlender Straßenmarkierungen leider nicht
für einige nachfolgende Läufer. |
02.08.2006
Bericht vom 24. Allgäu Triathlon in Immenstadt Norbert
Stein, Manni
Scherer und Harald
Reuter, drei unserer Triathleten, hatten sich in diesem
Jahr den 24. Allgäu Triathlon (1,9km schwimmen,
92km Rad, 21,1km laufen) als Highlight herausgesucht. Im
Gegensatz dazu
ging Stefan
Eckrich heuer bereits zum neunten Mal in Immenstadt an den Start.
Dieser Kurs ist für seine anspruchsvolle, selektive Streckenführung
der Mitteldisziplin bekannt. Umso bemerkenswerter, dass sich Norbert
gerade diesen Wettkampf für seine Premiere auf der Mitteldistanz
herausgesucht hat. Respekt! Die letzten Wochen der Vorbereitung waren
bei Temperaturen bis zu 37°C nicht immer einfach und verlangten
uns bereits im Vorfeld alles ab. Wir erwarteten zermarternde Temperaturschwankungen,
die mit den immer kalten Fluten des großen Alpsee starten sollten,
bevor der Schock des diesjährigen Sommers unsere Körper
binnen weniger Sekunden mit wüstenähnlichen klimatischen
Bedingungen treffen sollte. Wie soll das bei dem bekannt schweren
Radkurs nur werden, wenn die Sonne unbarmherzig auf den Asphalt der
bis zu 16%igen Steigungen der Immenstädter Radstrecke brennt
und uns beim abschließenden Halbmarathon die letzten Körner
aus dem Körper zieht, dass man mit dem Trinken gar nicht mehr
nachkommt? ...........weiterlesen
(ein Reise- bzw. Wettkampfbericht von Harald Reuter) |
|