TSG Kleinostheim - Ausdauersport

 

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Mitteilungsblatt KW 25

Abteilung Ausdauersport

Doppelsieg von Astrid Pietsch und Michael Schrauder beim Kahler Volkslauf
Fünfzehn Minuten nach dem Halbmarathon schickte der Starter das Feld auf die schnellen 10km. Titelverteidigerin Astrid kontrollierte das Damenfeld von Beginn an und zog ihr gleichmäßiges Tempo über die gesamte Distanz durch. Bis ins Ziel läuft sie einen Abstand von mehr als drei Minuten auf die Konkurrenz heraus, ließ lediglich zwanzig Männer vor sich und siegte in 39:48min. Das ist ihr zweitbestes Ergebnis überhaupt.
Den Gesamtsieg bei den Männern holte sich Michael Schrauder in guten 33:45min. Bis auf Platz vier läuft Uwe Reinke vor, ein kleines Stück neben das Treppchen, aber erneut in den 34er Bereich. Lokalmatador Andreas Schiffner kennt natürlich die Kahler Wälder wie seine Westentasche, zeigt hier einmal mehr seine Beständigkeit und lässt auch im letzten Jahr in seiner Altersklasse (M50) keinen vor sich. Platz sechs Gesamt und der Sieg in der AK genügten im diesmal in der Klassezeit von 35:53min. Für den Gewinn der A-Jugend Wertung reichten Christian Eckhardt 38:03min. Udo Fischer verbessert sich um etwa fünf Minuten (!), die alte Marke stammt allerdings vom schwierigen Goldbacher Cross. Unsere acht Blauweißen besorgten sich in Kahl neben dem Gesamterfolg noch vier AK-Siege und einen zweiten Rang.
Auf der Halbmarathonstrecke gab es für unser Team vier Podestplätze. Den knappen Erfolg in der AK40 schaffte Jogi Reising in sehr ordentlichen 1:25:21h und landet mit dieser Leistung auf Platz sechs des gesamten Feldes. Dass es sich insgesamt um einen recht flotten Wettkampf handelte erkennen wir an den Zeiten von Arnd Schäffer (1:29:05h) und Klaus Jäger (1:34:40h). Sie liegen nahe an ihren Bestzeiten. Seine alte Marke riss schon wieder Guido Vongries, der erst Anfang des Jahres bei uns einstieg. In der aktuellen Liste wird er nun mit 1:34:38h geführt. Aufs Treppchen läuft wieder mal Norbert Stein, der sein erstes Jahr in einer neuen Altersklasse (M50) genießt.

Neue Marke für Oliver Assmus beim Halbmarathon in Steinberg
Beim Waldvolkslauf des SC Steinberg konzentrierte sich Oliver Assmus auf den ausgeschriebenen Halbmarathon, der nach den DLV-Richtlinien exakt vermessen und für Bestzeiten besonders geeignet ist. Aus diesem Grunde pilgern viele Läufer(innen) auch aus der weiteren Umgebung dorthin. Am Samstag fand Oliver eine ebene, überwiegend gut befestigte und zum Glück auch schattige Waldstrecke vor, die ihm anscheinend Lust machte, so schnell zu laufen, wie noch nie auf der halben Marathondistanz. Seine beste Zeit stammt vom Limeslauf, gerade mal vier Wochen her. Jetzt steht sie bei 1:23:18h. Sie bringt ihn unter 194 Finishern auf Platz zwölf und verschaffen ihm in der starken Altersklasse M40 immerhin Rang vier.

Andreas Heilmann läuft bei den Bay. Meisterschaften 31:20min über 10000m
Vor exakt vier Wochen, bei seinem exzellenten Rennen in Aschaffenburg, dominierte er die Konkurrenz fast nach Belieben und ließ uns - seine staunenden Teamkollegen und Fans - bereits diese tolle Zeit vom hügeligen Citylauf auf 10000m flach hochrechnen. Der immer ruhige und überlegt handelnde Andreas Heilmann ist lange nicht so euphorisch wie wir es sind und weiß genau, dass die Bahn ihre eigenen Gesetze hat. Die Kunst liegt eben darin, fünfundzwanzig (!) möglichst gleichmäßig schnelle Runden zu drehen - und das verlangt vom persönlichen mentalen Durchhaltevermögen eines Läufers unwahrscheinlich viel. Eigentlich hatte Andreas den Citylauf als Saisonhöhepunkt geplant. In Anbetracht seiner guten Verfassung, meldete er sich dann doch in Regensburg an. Damals erklärte er uns: "Meine mittleren Trainingsumfänge von etwa 70km pro Woche kann ich allerdings nicht erhöhen, weil ich in Uni und Labor ziemlich ausgelastet bin". Dass er bei der Regensburger Domspitzgala, wo auch die Bayerischen Meisterschaften ausgetragen wurden, nicht nur seine drei Jahre alte Bestzeit um 40 Sekunden unterbot, sondern auch noch die Bronzemedaille holte, konnten weder er noch die größten Optimisten voraussehen. Mit diesen 31:20min marschierte er in der Männerklasse ganz vorne mit, der Abstand zum Silberplatz betrug mickrige acht Sekunden und der neue Meister lag gerade mal zwanzig Sekunden vor ihm. Gegenüber den Vorjahren, als Andreas noch in der Juniorenklasse startete, änderte er sein Verhalten und orientierte sich nicht mehr alleine an der Uhr. "Und so war meine Taktik, nicht auf Zeiten zu schauen, sondern mich möglichst lange bei den bayerischen Spitzenläufern zu halten". Entsprechend schnell waren seine Durchgangszeiten. Den lautstarken Zurufen von außen konnte er sich doch nicht entziehen, denn bei 3000m hieß es - 9:05 und bei 5000m - 15:15! Mit dieser Zwischenzeit war Andreas schon schneller als bei seinem Rekord über diese kürzere Distanz vor zwei Jahren (15:31). Dann konnte er doch nicht verhindern, aus der Kopfgruppe heraus zu fallen. "Auf den verbleibenden Kilometern wechselte ich mich mit dem späteren zweiten Bayern ab. Nach Kilometer sechs sah es fast so aus, als könnte ich mich von ihm lösen. Er kämpfte sich wieder heran und zog bei Kilometer neun an mir vorbei. Trotzdem bin ich sehr zufrieden und glücklich, dass bei einem meiner seltenen Ausflüge auf die Bahn heute sowohl Zeit als auch Platzierung gepasst haben".

TSG Rookies und Ironkids beim Bürgerpark Triathlon in Darmstadt
Nach Darmstadt reisten am Sonntag fünf hauptsächlich jüngere TSG Triathleten, die Damen hatten diesmal das Übergewicht. Mit seinem Wettkampf war Stefan Günther zufrieden, er verbesserte sich gegenüber 2006 um eine halbe Minute, was er seiner Schwimmleistung zu verdanken hat. Auf dem Rad erwischte er eine gute Gruppe und schonte sich kein bisschen: "ich fuhr super locker, da wäre sogar mehr drin gewesen". Beim Laufen fehlte ihm am Ende die Power, es war „aber ein guter Test für Moret am Samstag". Oliver ist bei seinem ersten Triathlon gut durchgekommen und war eigentlich zufrieden. "Von ein paar Anfängerfehlern in der Wechselzone abgesehen..., Rad nicht gefunden, Laufstrecke gesucht...", lief alles glatt.“Es ist aber nicht so, dass nichts zu verbessern wäre, wie z.B. das Schwimmen". Alles in allem war es für ihn ein gelungener Tag und eine tolle Erfahrung.
Und nun zu unserer erfolgreichen Damenriege. Schon im Wasser musste Silke Hippler gut aufpassen, damit sie nicht zu viele Schläge abbekommt, weil sie sich mit zehn weiteren Athlet(inn)en die Schwimmbahn teilen musste. Das Radfahren klappte super und auch beim Laufen kam sie trotz eines Kräfte raubenden Anstieges, den sie zweimal hoch musste, erstaunlich gut zurecht. "Zum Glück gab es bei dieser Hitze unterwegs einen Getränkestand mit Dusche". Auch ihre jüngere Teamkameradin Ann Kristin Staab entwickelt sich enorm. Als starke Schwimmerin hatte sie Silkes Probleme nur zu Beginn des Rennens, nach 100m zog sich das Feld auseinander und es wurde angenehmer. Der Wechsel auf das Rad verlief perfekt und auf der leicht welligen Radstrecke brachte sie ordentlich Druck auf die Pedale. Das Laufen ging sie selbstbewusst mit einem sehr schnellen Tempo an und machte noch einige Plätze gut. Stella Bianca Ertel ging über die kleineren Distanzen der so genannten Ironkids. Sie erreichte Platz acht ihrer AK (W10).

Der Moret Triathlon und Roger Uhl: same procedure as every year!
Für drei Teamkollegen war der Morettriathlon die Generalprobe für Frankfurt. Roger Uhl fährt gern an die Moret, war dort drei Mal Vizemeister und würde liebend gern mal ganz oben stehen. Doch auch am Sonntag hatte wieder einer was dagegen. Beim Schwimmen ging es gleich zu Beginn richtig zur Sache. Weil gleichzeitig die Hessischen Meisterschaften ausgetragen wurden, starteten mehr als 400 Teilnehmer auf die 2000m lange Schwimmstrecke. Roger stieg nach 31:25min mit dem ersten Drittel aus dem Wasser und freute sich auf die 80km lange, recht bergige Radstrecke. Bei seinen vielen Überholvorgängen verlor er etwas den Überblick und war überrascht, als er mit einer Radzeit von 2:21:22h - auf Platz elf liegend - vom Rad stieg. Die Laufstrecke war nach seinem Geschmack, sie verlief gerade und übersichtlich. Er hielt den eingeplanten Schnitt von 4:00min/km mühelos bis ins Ziel und sammelte noch einige Plätze ein. Bei seinem zügigen Halbmarathon verbrauchte er nur 1:21:22h und lief erneut als Vizemeister in 4:14:20h ins Ziel. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte er sich in allen drei Disziplinen. "Ich war super erfreut, dass die Generalprobe so gut klappte. Die Weichen sind gestellt, ich muss nur noch meine gute Form in Frankfurt über die Ziellinie bringen", meint der erleichterte Roger im Ziel.
Ganz gut, meint Christian Meidhof zum Schwimmverlauf - kein Wunder - er kam acht Sekunden vor Roger durch. "So ein Getümmel habe ich noch nie mitgemacht, es war schlimmer als ich dachte und bin fast ersoffen". Dies erklärt vielleicht die gute Schwimmzeit. Es folgte ein schneller Wechsel aufs Rad. "Dank der dicken Gänge auf dem Rad sammelte ich einen nach dem anderen ein und kämpfte mich immer weiter durchs Feld". Mit dem abschließenden Halbmarathon war Christian sehr zufrieden, er hielt sein eingeschlagenes Tempo und nahm sich lediglich in der letzten Runde mehr Zeit für die Verpflegung. "Überglücklich bin ich nach 4:29:04h über die Ziellinie gelaufen". Platz sechs im Gesamtfeld - bei 222 Finishern - und Rang drei in der Altersklasse.
Auch Stefan Günther war sehr zufrieden. "Es ist alles super gelaufen, die Wechsel waren perfekt - und beim Ausstieg aus dem Wasser war ich richtig überrascht, als ich 35:16min auf meiner Uhr sah". Auf dem Rad ging alles Richtung 30er Schnitt. Am Ende nahm er Tempo raus, um noch genügend Körner fürs Laufen zu haben. Da lief es auf den ersten beiden Runden super gut (4:20 bis 5:00min/km), doch in Runde drei gab er schwer nach und ärgerte sich ein bisschen, weil er gerne unter fünf Stunden geblieben wäre. "Trotzdem bin ich voll zufrieden, das war eine Verbesserung von 25min zum Vorjahr, so kann es gerne weiter gehen", erzählt uns ein glücklicher Stefan.

Rund um das Eichbildchen in Feldkahl
Bereits zum fünften Mal richtete unser Vereinskollege Udo Bauer den Eichbildlauf in Feldkahl aus. Ungewöhnlich ist schon mal die Streckenlänge von 10,5km, sie ergibt sich einfach dadurch, dass jede der drei Runden 3,5km lang ist. Und pro Runde 100m Höhenmeter aufweist. Um die besonders Ambitionierten unter den weiblichen und männlichen Teilnehmern darüber hinaus zu fordern, hat Udo mit seiner Bergwertung eine zusätzliche Schikane eingebaut. Nach etwa 1,5km - auf dem höchsten Punkt - werden in der ersten Runde die Zeiten der fünf besten Frauen und Männer gestoppt. Bei der Siegerehrung erhalten sie einen Sonderpreis. Auch die 92 Teilnehmer im Hauptlauf sind Rekord. Außerdem ist der Lauf der Auftakt des Kahlgrundcrosscups. Königshofen (22.07.) und Michelbach (13.10.) sind die nächsten Stationen. Aus unseren Reihen war in Feldkahl der Bernd Schneider ganz vorne mit dabei. Seine 41:41min auf diesem schweren Geläuf zeugen von einer hervorragenden körperlichen Verfassung und verschaffen ihm den vierten Gesamtplatz und den Sieg in der M40. Zwei Plätze nach ihm erreichte das Ziel Oliver Assmus. Jens Bauer sorgte in der M20 für klare Verhältnisse und gewinnt diese Altersklasse mit großem Abstand. Beim Schülerlauf registrierten wir erfreut, dass sich Tom Luca Schneider binnen Jahresfrist auf diesen strapaziösen 1500m um fast eine Minute steigern konnte.

Alexander Harwarth mit Erfolg beim Kraichgau Triathlon
In Kraichgau, der Toskana Deutschlands, ging Alexander Harwarth über die olympische Distanz (1500m/41km/10km) und stürzte sich mit der so genannten S-Klasse bereits um 9.00 Uhr in den Hardtsee. Die Schwimmstrecke teilte er sich mit fast 500 Teilnehmern, sie führte über eine große Runde und verlief für ihn ohne große Reibereien. Das Schwimmtalent sorgte in seiner Spezialdisziplin schnell für ausreichend Abstand zu seinen Kontrahenten und stieg in diesem Riesenfeld tatsächlich als 26. aus dem Wasser! Die Radstrecke führte ihn durch die malerische Hügellandschaft des Kraichgaus. Die abschließende 10km Laufstrecke hatte einen Wendepunkt und musste zwei Mal durchlaufen werden. Alex vermisste den Schatten, denn 34°C zum Abschluss fand er doch recht hart. "Allerdings lief ich dann mit einer Zeit von 42:50min noch auf Gesamtrang Nr. 55“

Claudia Hille bayerische Meisterin in Kulmbach
Bereits als fünfte Frau kam Claudia Hille aus dem Wasser. Nach dem Schwimmen ging es auf die hügelige, 89km lange Radstrecke. 800 Höhenmeter warteten, verteilt auf drei Runden. Sie wusste um die vier Minuten Rückstand zur Führenden und begann als vierte Frau die Aufholjagd auf der 20km langen Laufstrecke. Der Feldweg auf Kieseln lag komplett in der Sonne und musste auf der Wendepunktstrecke zwei Mal bewältigt werden. Auf diesem Kurs hatte sie einen tollen Überblick: "Das war klasse, denn so konnte ich meine Gegnerinnen und die Zeitabstände genau kontrollieren". Die dritte Frau überholte sie bereits auf dem zweiten Kilometer. Die nächste erwischte sie bei Marke sieben und bereits bei Kilometer neun musste die bis dahin Führende daran glauben. Und weiter ging’s im Stechschritt. "Ich hatte nicht einen Hänger und konnte die 20km in 1:22:47h absolvieren". Mit der 15. besten Laufzeit im gesamten Feld gewann Claudi nicht nur die Frauenwertung, sondern wurde damit auch bayerische Meisterin auf der Mitteldistanz.

Startmöglichkeiten:
22.06.2007 Wernecker Schlossparklauf
23.06.2007 Schlossparklauf Schotten
23.06.2007 Altheimer Stadtlauf (21,1km)
24.06.2007 Altheimer Stadtlauf (10km und 5km)
24.06.2007 Heinermantriathlon Darmstadt